Der Lanser See – jeder Innsbrucker kennt ihn, Tausende nutzen ihn. 30.000 bis 40.000 Besucher genießen jede Saison das kühle Nass, des seit nahezu 100 Jahren bestehenden Badesees. Trotz des öffentlichen Zuspruchs steht es schlecht um das Kleinod. Es mangelt an Geld. Mit saisonalen Einnahmen von zumindest 140.000 Euro sei der See laut Betreiber Arthur Rhomberg nicht rentabel zu führen. Eine Schließung des Touristenmagneten ist für ihn nicht unrealistisch. Heuer wird der Preis einer Tageskarte von 4,80 Euro auf fünf Euro angehoben. "Um in die schwarzen Zahlen zu gelangen, müsste ich 10 Euro verlangen", so Rhomberg.
Wie kommt’s? "Die Badeanstalten der IKB und deren niedriges Preisniveau machen ein rentables Nebeneinander unmöglich." Stadt und TVB wollen nun 42.000 Euro Betriebskostenzuschuss pro Saison auf drei Jahre gewähren. Das Okay der Stadt für die Finanzspritze fehlt aber noch. Für Rhomberg wäre das ohnehin zu wenig. "Man braucht ein Ganzjahres-Gastro-Konzept und mehr Geld für eine Sanierung."
von Matthias Holzmann, Tiroler Krone
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