Nach dem WM-Drama gegen Algerien (3:3) wartet im Sechzehntelfinale nun Topfavorit Spanien. „Jetzt haben wir die nächste Ausnahmesituation, wir spielen gegen den amtierenden Europameister“, sagte ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick.
„Dass wir ein paar Dinge besser machen müssen, wenn wir da eine Chance haben wollen, das wissen wir“, ergänzte der Deutsche. Gegen Weltmeister Argentinien hatte sein Team seine bisher beste Turnierleistung gezeigt – und dennoch mit 0:2 verloren. Bei einem Torverhältnis von 6:6 nach drei Spielen ortete Rangnick vor allem „im Abwehrverhalten der gesamten Mannschaft Luft nach oben“.
Seine Spieler seien selbstkritisch genug. „Wir haben noch nicht unser Leistungsmaximum erreicht.“ Mit Christoph Baumgartner fehle einer der wichtigsten Spieler verletzt.
Auch andere Akteure, darunter wohl die Altstars David Alaba und Marko Arnautovic, seien „kräftemäßig“ noch nicht bei 100 Prozent ihres Leistungsvermögens, wie Rangnick erklärte.

„Wenn es darauf ankam, waren wir da“
Die Strapazen der Reise ins heiße Kansas City waren seinen Kickern anzusehen – ganz zu schweigen von den emotionalen Eindrücken, die zu verarbeiten waren. Rangnick: „Die Mentalität der Mannschaft war in den letzten vier Jahren aber immer so: Wenn es darauf ankam, waren wir da.“
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