Altach - Austria Wien Amateure 1:2 (1:2)
Die ersten 22 Minuten waren beim Match Altach gegen die Austria Amateure spielentscheidend, in diesen wurden die von Beginn an tonangebenden Altacher nämlich klassisch ausgekontert. Nach Idealpass von Benjamin Sulimani besorgte Djokic zunächst die Führung (15.) für die Wiener, nur sieben Minuten später ging es wieder blitzschnell über links, als Dimic einen Ball der in der Vorwärtsbewegung befindlichen Hausherren abfing und zu Sulimani passte. Dieser spielte ideal weiter auf Djokic, der Freitag den zweiten Treffer perfekt auflegte (22.).
Danach wirkten die Gastgeber wie gelähmt, erst nach dem Eigentor von Sulimani, der einen Scherrer-Freistoß per Kopf unglücklich ins eigene Tor lenkte (28.), schöpften sie wieder Hoffnung. In der besten Altach-Phase ließen aber Schütz, Guem und Brenes drei Hundertprozentige innerhalb von etwas mehr als einer Minute (29./30.) aus, weil Austria-Goalie Petermann stets auf dem Posten war.
In der zweiten Hälfte gingen die Altacher zwar engagiert zu Werke, spielten aber zu ideenlos nach vorne, um die kompakte Abwehr der Jung-Veilchen ernsthaft zu gefährden. Die einzige Ausgleichschance ließ Scherrer nach Bammer-Vorarbeit aus, als er alleinstehend aus 14 Metern über das Tor schoss (76.).
Red Bull Juniors - Austria Lustenau 3:0 (0:0)
Wie Altach musste sich am Freitagabend auch Austria Lustenau einem Fixabsteiger geschlagen geben. Die Salzburger Amateure besiegten in Wals-Siezenheim die Stöhr-Truppe mit 3:0. Für die enttäuschenden Vorarlberger, die die fünfte Auswärtsniederlage in Serie kassierten, dürfte das Thema Aufstieg abgeschlossen sein.
War die erste Hälfte, in der Lustenaus Benjamin Freudenthaler die einzige Chance aus Kurzdistanz über das Tor setzte, noch denkbar ereignislos, kamen die "Jungbullen" in den zweiten 45 Minuten besser ins Spiel. Kurz nachdem Christoph Kröpfl an die Stange geschossen hatte (54.), bediente er von links Louis Ngwat-Mahop, der aus 18 Metern ins lange Eck zum 1:0 einschoss (55.). In der 72. Minute erhöhte der Kameruner per Kopf auf 2:0, neuerlich war Kröpfl vom Corner aus der Vorlagengeber. Karel Pitak rundete mit dem 3:0 (82.) das Ergebnis ab.
Hartberg - FC Dornbirn 2:0 (2:0)
Der TSV Hartberg hat sich am Freitagabend Luft im Abstiegskampf verschafft. Im Spiel der 26. Runde feierten die Steirer einen ungefährdeten 2:0-Heimsieg gegen den FC Dornbirn und haben als Zehnter nun sieben Punkte Vorsprung auf den Tabellenletzten aus Vorarlberg.
Die Steirer hatten das Match von Beginn an unter Kontrolle. Bereits in der fünften Minute traf Martin Rodler nach einer Freistoßflanke von Nejc Omladic zur Führung. Aus einem weiteren Standard fiel bereits in der 24. Minute die Vorentscheidung: Michael Kölbl zog nach einem kurz abgespielten Freistoß zentral vor dem Strafraum ab und traf genau ins linke Eck.
Auch danach hatten die Hartberger das Heft in der Hand. Dornbirns Tormann Markus Breuss hielt sein Team im Alleingang in der Partie. Offensiv ging bei den Vorarlbergern, die in der laufenden Saison nur drei Auswärtsspiele nicht verloren haben, gar nichts.
FC Lustenau - Vienna 2:0 (1:0)
Eine mäßige Leistung hat dem FC Lustenau genügt, um Aufsteiger Vienna 2:0 zu besiegen. Die Wiener, die auswärts nun sechs Spiele in Folge verloren haben, fielen in der Tabelle sechs Punkte vor dem Letzten Dornbirn auf den elften und vorletzten Platz zurück.
Lustenau begann stark und ging in der 10. Minute durch einen Treffer von Manuel Rödl in Führung. Danach flaute der Elan der Vorarlberger allerdings wieder ab, die Vienna war aber nicht in der Lage, die starke Abwehr der Gastgeber unter Druck zu setzen.
Unmittelbar nach dem Seitenwechsel sorgte Helmut König für die Vorentscheidung. Der Lustenauer Mittelfeldspieler bezwang Vienna-Goalie Peter Reiter mit einem gefühlvollen Heber und stellte in der 49. Minute auf 2:0. Nach dem zweiten Gegentreffer machte die Vienna einigen Druck und wurde durch eine Gelb-Rote Karte für den Lustenauer Lukas Katnik in der 67. Minute begünstigt. Allerdings verrannten sich die Wiener meist in der Abwehr der Gastgeber, deren Goalie Christian Dobnik eine starke Partie spielte.
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