30.06.2019 06:00 |

Hilfsaktion für Opfer

Wiener Explosionshaus muss abgerissen werden!

Nach der Gas-Tragödie in einem Wohnhaus in Wien-Wieden am Donnerstag mit zwei Toten und 15 Verletzten - die „Krone“ berichtete ausführlich -, steht jetzt fest: Das Gebäude muss komplett abgerissen werden! An der Stelle wird nun ein neuer Gemeindebau errichtet, die bisherigen Mieter erhalten ein Rückkehrrecht.

Der Schaden ist einfach zu verheerend, die Situation für die Bautrupps zu gefährlich und eine Sanierung wohl unwirtschaftlich. Der Anfang der 50er-Jahre errichtete und am Donnerstag zerstörte Gemeindebau wird abgerissen und neu aufgebaut. Ein Zeitplan steht noch nicht fest, aber „alle Mieter können nach dem Wiederaufbau in die Preßgasse zurückkehren, wenn sie das wünschen“, kündigt Wiens Wohnbaustadträtin Kathrin Gaál an. In der Zwischenzeit stellt die Stadt Wien für die Betroffenen Ersatzwohnungen zur Verfügung.

Im Grätzel wird jetzt für Betroffene gesammelt
Gastwirt Hannes Koletnik war einer der Ersthelfer vor Ort und barg einen Verschütteten aus den Trümmern. Jetzt stieß er im Grätzel eine Hilfsaktion an, zu der am kommenden Dienstag um 16 Uhr der Startschuss fällt. „Viele unserer Nachbarn haben ihr gesamtes Hab und Gut verloren, zwei Buben ihre Mutter. Wir wollen was tun und haben uns spontan zu einer Hilfsaktion entschlossen“, erklärt der Wirt.

Im Hannes (4., Preßgasse 2) gibt’s gegen eine Spende für die Betroffenen Speis und Trank – verwaltet werden die eingehenden Spenden von der Caritas, die dafür bereits ein Konto eingerichtet hat.

Caritas der Erzdiözese Wien – Hilfe in Not. BIC: GIBAATWWXXX, IBAN: AT47 2011 1890 8900 0000, Kennwort: Gasexplosion. Wir helfen

Oliver Papacek und Philipp Wagner, Kronen Zeitung

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