Nach Katharina Liensbergers Trainingssturz herrscht in Österreichs Ski-Lager große Betroffenheit. Für die Technik-Spezialistin ist der Traum von den Olympischen Spielen in Cortina zu Ende ...
Im Riesentorlauf-Training in St. Michael/Lungau hatte die Vorarlbergerin eine Fraktur des Schienbeinkopfs sowie einen Meniskus- und Innenbandriss erlitten. Eine Operation ist unumgänglich, wie der ÖSV nach einer Untersuchung in der Klinik Hochrum bei Innsbruck mitteilte.
„Waffen“ unter den Füßen
„Mir tut es sehr leid für sie, hoffentlich ist sie bald wieder bei uns dabei. Das will keiner sehen, aber es gehört leider dazu und zeigt auch, wie gefährlich unser Sport ist. Man kann harmlos wegrutschen und wir haben schon fast ’Waffen’ unter den Füßen angeschnallt. Daher muss man dankbar sein, wenn man einen Trainingstag abschließt und alles gut gegangen ist“, leidet Julia Scheib mit ihrer Teamkollegin mit.
Dabei habe der Sturz gar nicht so spektakulär ausgesehen, wie Alpinchef Christian Mitter indes schildert: „Es war recht unscheinbar. Beim vorletzten Tor ist sie vorne übergerollt und in eine leichte Disbalance gekommen – dann hat etwas nachgegeben. Das war leider der Schienbeinkopf.“ Der Ausfall der Vorarlbergerin sei natürlich eine große Hiobsbotschaft für das gesamte Team. „Jetzt müssen wir das alles einmal sacken lassen. Und danach werden wir einen guten Plan finden, dass Kathi wieder dort hinkommt, wo sie auch hingehört.“
„Es wartet keine leichte Zeit auf sie“
Betroffen zeigt sich auch Ricarda Haaser. „Es ist nie cool, wenn es eine Teamkollegin erwischt. Vor allem, wenn man beim selben Training ist und man den Hubschrauber kreisen sieht. Dann weiß man, dass es eine ernstere Sache ist. Es wartet keine leichte Zeit auf sie, man muss lernen, damit umzugehen. Das gehört leider dazu. Aber sie wird das schaffen“, so die Tirolerin, die selbst eine lange Verletzungspause hinter sich hat. Auch Stephanie Brunner weiß: „In unserer Sportart geht es sehr schnell, Millimeter entscheiden. Ich habe es selbst schon hautnah miterleben müssen. Ich hoffe, die OP ist gut verlaufen. Und ich bin mir sicher, dass sie stärker zurückkommen wird.“
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