Schaden viel größer

Bohrloch-Raub: 100 Millionen Euro sind futsch

Deutschland
02.01.2026 21:25

Die Bohrloch-Räuber haben in einer Sparkasse im deutschen Gelsenkirchen offenbar einen noch größeren Schaden angerichtet als bisher angenommen. Die Kriminellen sollen aus dem Schließfachtresor Wertgegenstände im Wert von mehr als 100 Millionen Euro erbeutet haben ...

Ermittler gingen offiziell bisher von einem Schaden in Höhe von etwa 30 Millionen Euro aus. Die „Bild“ berichtet nun von mehr als 100 Millionen Euro. Wie kommt es zu so einer Diskrepanz?

Videoaufnahmen sollen die Flucht der Täter zeigen:

Ganz einfach: Jedes der mehr als 3000 Schließfächer ist mit bis zu 10.300 Euro versichert. Die Räuber wüteten so lange in dem Tresor, dass mehr als 90 Prozent der Boxen geöffnet wurden. Der Inhalt der Schatullen dürfte die Versicherungssumme jedoch deutlich übertroffen haben, berichtet das deutsche Medium. Ein Kunde beteuerte etwa gegenüber der „Welt“, dass alleine in seinem Schließfach Gold im Wert von 100.000 Euro gelagert war.

Der Raub gilt als einer der spektakulärsten Fälle der vergangenen Jahrzehnte. Ermittler werten aktuell Dutzende Hinweise bezüglich der Täter aus. Überwachungskameras erfassten demnach neben einem hochmotorisierten schwarzen Wagen einen weißen Kleintransporter, den die Täter genutzt haben könnten.

Durch dieses Loch wurden die Wertgegenstände „entführt“.
Durch dieses Loch wurden die Wertgegenstände „entführt“.(Bild: EPA/GELSENKIRCHEN POLICE HANDOUT)

Panzerknacker weiter flüchtig
Auf Aufnahmen (siehe Video oben) ist unter anderem zu erkennen, wie ein Maskierter eine Parkhausschranke hochdrückt. Ein anderer Maskierter steht vor einem Parkscheinautomaten. Bereits am Dienstag hatten die Ermittler bekannt gegeben, dass Videokameras in dem Parkhaus am frühen Montagmorgen den schwarzen Wagen mit einem gefälschten Kennzeichen aus Hannover erfasst hätten.

Im Auto saßen demnach maskierte Personen. Auch das Kennzeichen des weißen Wagens sei mittlerweile bekannt, sagte der Polizeisprecher am Mittwoch. Die Zahl der Geschädigten wird auf mehr als 2500 beziffert. Kurz nach dem Coup erklärte die Polizei: „Da waren Profis am Werk.“

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