Verschärfte Kontrollen
Illegale Einreisen in Deutschland zurückgegangen
Seit Beginn der verschärften Grenzkontrollen im Mai sind in Deutschland 24.400 Menschen zurückgewiesen worden. Für einen Teil von ihnen (1253) lag eine Wiedereinreisesperre vor, einige (1200) kamen aus einem sogenannten sicheren Drittstaat.
Insgesamt verzeichnete die deutsche Polizei von 1. Jänner bis Jahresende 2025 62.526 illegale Einreisen an den Land-, Luft- und Seegrenzen. Dieser Wert ist so niedrig wie seit vier Jahren nicht mehr. Unerlaubte oder irreguläre Einreisen sind solche, bei denen die Menschen keine gültige Aufenthaltsberechtigung besitzen. Dass nicht alle Personen zurückgewiesen worden sind, hat vor allem damit zu tun, dass vulnerable Gruppen wie Kinder und Schwangere ausgenommen sind.
Bei den Grenzkontrollen seien zwischen 8. Mai und Jahresende 2025 i1065 mutmaßliche Schlepper festgenommen worden, teilte die Bundespolizei am Donnerstag mit. Am 7. Mai hatte Deutschlands Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) die verstärkten Kontrollen und Zurückweisungen an allen neun Landesgrenzen zu Nachbarstaaten angeordnet, darunter auch Österreich (siehe Video oben).
„Österreich begrüßt generell die Bestrebungen Deutschlands im Kampf gegen Schleppermafia und illegale Migration“, hat Österreichs Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) damals kommentiert. Er gehe davon aus, dass die europäische Rechtsordnung eingehalten werde, man tausche sich bei allen Maßnahmen aus. 2024 hatte die deutsche Bundespolizei noch 83.572 unerlaubte Einreisen registriert, 2023 waren es 127.549. In den Jahren 2022 und 2021 waren die Zahlen hingegen niedriger.








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