Kraftwerks-Streit

Lech-Ableitung ist nach Protesten vorerst geplatzt

Vorarlberg
14.04.2010 09:22
Bei einem Treffen von Grundbesitzern der Lech-Quellbäche mit den ÖBB und dem Vorarlberger Landesrat Erich Schwärzler ist am Dienstag klar geworden: Es gibt vorerst keine Wasserrechts-Enteignungen für den Ausbau des Spullersee-Kraftwerks. "Wir wollen schon bald das endgültige Aus erreichen", stößt der WWF nach.

Es geht um die Ableitung von Lech-Zubringern, was dem Fluss im Sommer zwölf Prozent des Wassers nehmen würde. Umweltschützer und die bäuerlichen Grundbesitzer sind strikt dagegen. Die Bauern trafen sich Dienstag in Bregenz mit ÖBB-Vertretern und LR Schwärzler, der zusicherte: Es werde in naher Zukunft keine Enteignungen geben, das ausstehende Wasser- und Naturschutzverfahren werde sechs bis zwölf Monate lang ruhend gestellt. Ein neues ÖBB-Angebot für die Bauern dürfte es aber geben. 

Auf Tiroler Seite haben die ÖBB hingegen bereits eine Einigung mit den betroffenen 14 Gemeinden erzielt. Die Höhe der Entschädigung hängt vom Strompreis ab. Sie soll in Summe rund 70.000 Euro jährlich betragen.

Kronen Zeitung

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