26.06.2019 09:55 |

Günstig und gut

Eigenmarke siegt bei Sonnenschutzmittel-Test

Heiß, heißer, Juni 2019: Auch diese Woche beschert vor allem westlichen Bundesländern mit großer Wahrscheinlichkeit neue Hitzerekorde. Wer kann, flüchtet sich in die städtischen Freibäder oder an idyllische Badeseen. Dabei nicht fehlen darf natürlich ein Sonnenschutzmittel. Welches dieses Jahr bei Tests am besten abschnitt, verraten wir Ihnen hier.

Ein gutes Sonnenschutzmittel hält den ausgelobten Schutzfaktor ein und versorgt zusätzlich die von UV-Strahlung, Sand und Wasser ohnehin strapazierte Haut mit Feuchtigkeit, so die Experten vom Verein für Konsumenteninformation (VKI). Sie untersuchten insgesamt acht Produkte mit Lichtschutzfaktor (LSF) 30 und sechs mit Faktor 50.

Zum heurigen Testsieger gekürt wurde schließlich die Sundance Sonnenmilch von dm mit Faktor 30. 100 Milliliter des „sehr guten“ Mittels gibt es für 1,73 Euro. Auf dem zweiten Platz landeten die als „gut“ bewerteten Produkte Sun Schutz & Pflege Sonnenmilch von Nivea sowie die Sun Sensitive Delicate Softening Milk von Lancaster. Vor einem Jahr schon hatten mehrere Eigenmarken Bestnoten eingefahren, Cien Sun von Lidl, Today von Penny und Rewe sowie Sunkiss von Spar sind weiterhin erhältlich.

Teuer ist nicht immer gut
Bei den 50er-Faktor-Erzeugnissen wurden die Mittel von Jean & Len (Sonnenspray Sensitiv, 100 Milliliter kosten 5,18 Euro) und Müller (Lavozon, 100 Mililiter für 1,98 Euro) mit „sehr gut“ bewertet. Zwei Präparate, die den Schutzfaktor laut den Konsumentenschützern nicht einhalten, wurden als „nicht zufriedenstellend“ eingestuft, darunter die Sun Sonnencreme von Speick, die mit 10,39 Euro für 100 Milliliter zu den teuersten zählte, sowie ein Spray von Rituals.

Manche UV-Filter endokrin wirksam?
Ethylhexyl Methoxycinnamate, ein Stoff, der womöglich die Aktivität von Hormonen beeinflusst, wurde in zwei getesteten Produkten festgestellt. Mitte Mai veröffentlichte die Europäische Kommission zwei Listen mit jeweils 14 weiteren Stoffen, bei denen eine endokrine Wirksamkeit vermutet wird. Ob sie tatsächlich schädlich sind, ist auch hier noch unklar. In Nivea und den beiden Naturkosmetika Alverde und Lavera, die auf chemische UV-Filter ganz verzichten, fand sich keine dieser 28 Substanzen. „Alle anderen Produkte im diesjährigen Sonnenschutzmittel-Test enthalten einen oder mehrere dieser Stoffe“, so die Konsumentenschützer.

Jeder Dritte hat Angst vor Hautkrebs
Fast jeder dritte Österreicher fürchtet sich davor, an Hautkrebs zu erkranken. Dennoch unterschätzt die Mehrheit das Risiko der UV-Strahlen. Nur 31 Prozent gehen mindestens alle zwei Jahre zur Kontrolle, knapp 30 Prozent bekommen im Sommer regelmäßig Sonnebrand. 19 Prozent haben überdies Angst, durch die UV-Strahlung vorzeitig Falten zu bekommen.

Beim Sonnenschutz beliebt sind bei Österreichern Cremes und Milch, gefolgt von Sprays und Ölen. Mehr als die Hälfte der Sonnencreme-Nutzer (54 Prozent) verwendet einen hohen Lichtschutzfaktor (LSF) zwischen 30 und 50, 14 Prozent greifen zu LSF 50+.

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