Di, 25. Juni 2019
13.06.2019 09:24

„GNTM“ und mehr

ProSiebenSat.1 bringt Videos auf Facebooks „Watch“

Im Ringen um junge Nutzer verbündet sich ProSiebenSat.1 mit seinem Angstgegner Facebook. Im Rahmen einer umfangreichen Kooperation werde der deutsche Fernsehkonzern die Videoplattform Watch des sozialen Netzwerks mit Videoclips von Sendungen wie „Germany‘s next Topmodel“ und „Galileo“ beliefern, teilten die Partner am Mittwoch mit.

Das weltgrößte soziale Netzwerk will damit seinerseits dem Rivalen YouTube Paroli bieten. Der Videodienst Facebook Watch war im Dezember gestartet. Er zieht nach Angaben des Internetkonzerns täglich 140 Millionen Nutzer an, die dem Angebot jeweils mindestens eine Minute ihre Aufmerksamkeit schenken.

Im Kampf um Werbekunden sind Internetgiganten wie Facebook und Google mit seiner Tochter YouTube die schärfsten Konkurrenten von Fernsehkonzernen. Die TV-Branche leidet darunter, dass sich vor allem junge Nutzer vom Fernsehschirm abwenden und ihre Zeit mit den Online-Angeboten von Facebook und YouTube verbringen.

ProSiebenSat.1 verspricht sich von der Ende Juni beginnenden Partnerschaft Zusatzerlöse durch den Verkauf von Videoclips an Facebook, aber auch höhere Aufmerksamkeit, die ihrerseits den Werbeerlösen zugutekommen soll. ProSiebenSat.1 ist nach eigenen Angaben einziger europäischer TV-Partner dieses Videoangebots.

Gemeinsame Videoplattform Joyn vor Start
Die von ProSiebenSat.1 angekündigte eigene Videoplattform Joyn, die Angebote mehrere deutscher Sender bündeln soll, startet am kommenden Dienstag. Zunächst will der TV-Konzern Nutzer mit einem werbefinanzierten Gratis-Angebot ködern, im Winter soll ein kostenpflichtiges Angebot hinzukommen, wie Vorstandschef Max Conze am Mittwoch auf der Hauptversammlung in München bekräftigte.

Conze hat die Videoplattform zu seinem wichtigsten Vorhaben erklärt, um die Abwanderung junger Zuschauer zu den Videodiensten von Netflix und Amazon zu bremsen. Joyn soll den Online-Auftritt des Konzerns erweitern und mit Angeboten von 50 Partnersendern bündeln. Darunter sei neben dem ZDF auch die öffentlich-rechtliche und gebührenfinanzierte ARD.

 krone.at
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