09.06.2019 10:59 |

Mutter wurde Zeuge

Untergegangener Schwimmer tot aus Donau geborgen

Nun jedoch ist es traurige Gewissheit, auch wenn die Chance, das Opfer lebend zu finden, bereits äußerst gering war. Nachdem ein 47 Jahre alter Mann am Samstagnachmittag in der Neuen Donau untergegangen war, haben Taucher am Sonntagmorgen dessen Leiche gefunden und geborgen. Das Opfer hatte die Neue Donau durchschwimmen wollen und ging vor den Augen seiner Mutter in den Fluten unter. 

Der Österreicher wollte gegen 14 Uhr nahe der Jedleseer Brücke die Neue Donau durchschwimmen. „Nach zwei Drittel drehte er sich auf den Rücken, streckte eine Hand in die Höhe und ging unter“, berichtete Polizeisprecher Paul Eidenberger. Die Mutter des Mannes musste den schrecklichen Vorfall mit ansehen, sie befand sich auf der Brücke, um ihrem Sohn bei seinem Vorhaben zuzusehen.

„Bis an die Belastungsgrenze“
Sofort wurde eine Suchaktion nach dem Vermissten eingeleitet, zu Wasser und aus der Luft per Hubschrauber suchten die Einsatzkräfte die Donau ab. Die Taucher der Berufsfeuerwehr hätten laut deren Sprecher Christian Feiler „bis an die Belastungsgrenze“ nach dem Vermissten gesucht. Das Hauptproblem sei die überaus schlechte Sicht unter Wasser gewesen. Aufgrund des starken Bewuchses sei diese gleich null gewesen, so Feiler.

Nach zwei Stunden wurde die Suche ergebnislos abgebrochen und Sonntagmorgen fortgesetzt. Gegen 8.30 Uhr bargen die Taucher schließlich den Toten.

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