23.05.2019 08:27 |

Nelböck-Viadukt

Stadt lehnt Konzertbühne in Bahnunterführung ab

In der ersten Woche nach den Sommerferien steigt rund um den Bahnhof die fünfte Auflage des „Take The A-Train“-Festivals. Im März erreichte die Stadt die Anfrage, ob das Nelböck-Viadukt gesperrt und zur Konzerthalle werden könnte. Nach anfänglichen positiven Signalen gibt’s nun ein klares Nein vom Bürgermeister.

„Das ist keine politische Entscheidung, sondern eine rein fachliche“, sagt Stadtchef Harald Preuner (ÖVP). Im neuen Gemeinderat ist er nun auch für das Verkehrs- und Straßenrechtsamt zuständig und will nicht, dass ein Musikfestival zu weiterem Stau in der Stadt führt. „Die Auswirkungen der Sperre stehen in keinem Verhältnis zum Nutzen.“

Vom 12. bis zum 15. September (Donnerstag bis Sonntag) findet das Festival – eine bunte Musikmischung von Jazz über Rap bis hin zu Indie-Pop – statt. „Wir haben überlegt, eine Bühne in das Viadukt zu stellen und den öffentlichen Verkehr einzubinden“, erzählt Organisator Markus Rauchmann.

Diesen Plan schilderte er Ex-Verkehrsstadtrat Johann Padutsch (Bürgerliste), der den Baudirektor des Landes als Vertreter des Straßeneigentümers schriftlich um „wohlwollende Prüfung“ bat. Unter den geänderten politischen Vorzeichen ist nun alles anders, was Rauchmann sportlich nimmt: „Es hätte dazu gepasst, aber wir wollen auch kein negatives Image.“ Es gebe anderes coole Konzert-Locations, wie den Bahnhofsvorplatz, fahrende Züge oder den 16. Stock des neuen Arte-Hotels.

Wolfgang Fürweger
Wolfgang Fürweger
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