20.03.2019 15:00 |

FSME-Gefahr

Zeckenopfer: Die Zahlen steigen immer weiter

Im Vorjahr mussten 154 Menschen mit der Virusinfektion FSME (Frühsommer-Meningokokkenenzphalisitis) nach einem Zeckenbiss in Krankenhäusern aufgenommen werden.

FSME wird durch Viren ausgelöst, die Übertragung erfolgt über den Speichel infizierter Zecken nach Stich. Heuer steht uns wieder ein starkes Jahr bevor. Gründe sind etwa die milden Temperaturen (Klimawandel), eine stärkere Ausbreitung der Tiere und Impfmüdigkeit.

Die Parasiten kommen u.a. mit Zugvögeln ins Land, leben auf Wirtstieren wie Rehen oder Mäusen oder überwintern hier. Sie sind mittlerweile ganzjährig aktiv. Jetzt wurde zudem eine neue Art entdeckt, die tropische Riesenzecke, die früher in Österreich nicht vorkam.

„Mehr als die Hälfte der Patienten aus dem Vorjahr litt oder leidet noch an schweren neurologischen Störungen durch die Frühsommer-Meningoenzephalitis“, berichtete Infektiologe Prof. Florian Thalhammer, MedUni Wien auf einer Pressekonferenz. Es handelt sich um eine Form der Hirnhautentzündung. Betroffen kann jeder sein, 2018 war der jüngste Patient drei Jahre alt, der älteste 85. Die heurige Impfaktion der Österreichischen Apotheken ist bereits angelaufen, vergünstigte Impfstoffe können dort bezogen werden.

Karin Podolak, Kronen Zeitung

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