06.03.2019 18:15 |

Premium-SUV

Mazda CX-30: Die Überraschung ist gelungen!

„Hier bei Mazda lieben wir Autos“, eröffnet Akira Marumoto die Präsentation des neuesten Werkes. Wer den neuen Mazda3 bereits gefahren hat, weiß: Das stimmt. Nun haben sie den 3er zum SUV, noch bevor er überhaupt auf dem Markt ist. Der Name des neuen Mitglieds der Kodo-Familie hat wohl so ziemlich jeden überrascht, der bei der Präsentation auf dem Genfer Autosalon dabei war: CX-30. Das muss man natürlich erklären.

Der 4,40 Meter lange Mazda CX-30 wird in der recht schmalen Lücke zwischen den Bestsellern CX-3 (4,28 Meter) und CX-5 (4,55 Meter) platziert. Logisch wäre der Name CX-4 gewesen, der ist aber bereits von einem anderen Modell belegt, das vom CX-5 abstammt und in China verkauft wird.

Man könnte ihn auch als SUV-Coupé bezeichnen, denn die Linie ist schon sehr fließend. Das Design ist nicht ganz so sophisticated wie beim Mazda3, weist aber auch herrliche Wölbungen auf, in denen sich die Umgebung spiegelt und Linien entstehen lässt. Die Plastikplanken an den Radläufen und Schwellern könnten etwas polarisieren, aber das sind SUV-Insignien, die man bei einem solchen Crossover wohl erwartet. Dafür fällt die ungewöhnlich breite C-Säule, die beim 3er die Geister scheidet, als Polarisationsfaktor weg.

Mit 4,40 Meter Länge ist der CX-30 etwa kürzer als sein Bruder, in der Breite sind sie identisch. Daher ist das Körpergefühl auf den Rücksitzen auch ziemlich identisch, jedenfalls was Ellbogen- und Beinfreiheit betrifft - obwohl der Radstand mit 2,66 Meter ein paar Zentimeter kürzer ist als beim Kompakten. Die Kopffreiheit ist deutlich besser, weil das SUV klarerweise höher ist (1,53 Meter). Und weil die Fensterfläche hinten seitlich ebenfalls größer ist, fühlt sich das alles gleich noch viel luftiger an. Dem Kofferraum schadet die kürzere Außenlänge übrigens nicht: Da passen 430 Liter hinein.

Hochwertig und anprechend
Im Interieur entspricht der CX-30 dem 3er ansonsten, d.h. er wirkt premiumartig wertig. Der Crossover übernimmt auch die angenehm ruhige Armaturenlandschaft mit dem aufgesetzten und doch harmonisch integrierten 8,8-Zoll-Display, das auf Touchfunktionalität verzichtet, um während der Fahrt möglichst wenig Ablenkung zu verursachen. Das Head-up-Display, das seine Infos in die Frontscheibe spiegelt, ist serienmäßig. Auch die umfangreiche Ausstattung mit Assistenzsystemen übernimmt der CX-30, inklusive dem Aufmerksamkeitsassistenten, der den Fahrer per Kamera im Auge behält.

Unter der Haube finden sich die Motoren des neuen Mazda3, und zwar alle - auch der Benziner mit Kompressionszündung (Skyactiv-X) mit gut 180 PS wird ab Marktstart verfügbar sein. Der 122-PS-Benziner und der 116-PS-Diesel sowieso. Für Spritsparpotenzial sorgen Zylinderabschaltung und Mild-Hybrid-System. Im Gegensatz zum 3er (hier nur mit Topmotor) sind alle Motorisierungen optional mit Allradantrieb erhältlich.

Zum Händler rollt der Mazda CX-30 im Herbst 2019.

Stephan Schätzl
Stephan Schätzl
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