Ein möglicher Wechsel von Max Verstappen zu Mercedes ist für McLaren-Teamchef Zak Brown durchaus „beängstigend“, wie der US-Amerikaner zugibt. Sein Teamstall wolle sich unterdessen nicht aktiv in den Poker um den Weltmeister einschalten, sondern sich auf die aktuelle Saison und die künftige Ausrichtung konzentrieren.
Die Gerüchteküche in der Formel 1 brodelt derzeit heftig. Italienische Medien berichten jetzt von einer Einigung zwischen Weltmeister Verstappen und Mercedes für die Saison 2026. Ganz so weit dürfte es noch nicht sein – allerdings scheint ein Wechsel des Niederländers, trotz Red-Bull-Vertrags bis 2028, gut möglich.
Angekommen sind die Spekulationen natürlich auch bei der Konkurrenz, wo man nicht sonderlich euphorisch reagiert. „Max in einem Mercedes - das ist eine ziemlich ernstzunehmende Konkurrenz. Das wäre sich auch beängstigend“, gibt etwa McLaren-Boss Brown zu.
McLaren pokert nicht um Verstappen
Aktuell dominiert sein Team die Saison. Allerdings will man sich nicht zurücklehnen, auch was die Zukunft angeht. „Ich denke, Mercedes ist eindeutig auf dem Vormarsch, Red Bull ist derzeit eindeutig nicht auf dem richtigen Weg, und Max ist ein unglaubliches Talent“, so Brown, der sich allerdings nicht selbst in den Poker um den Weltmeister einschalten will: „Ich könnte mit unserer Fahreraufstellung nicht zufriedener sein. Ich würde weder Piastri noch Norris gegen irgendeinen anderen Fahrer im Feld eintauschen.“
Für die aktuelle Saison, aber auch die kommende Saison erwartet sich der US-Amerikaner neue, große Herausforderungen. „Wir sehen, wie schnell sich unsere Saison im letzten Jahr gewendet hat. Es gibt absolut keinen Grund, warum das mit Max oder insbesondere mit Mercedes nicht passieren kann.“
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