Vermutlich im Bayerischen Hof, so seine Presselady Larissa Herzog-Sternath, will der Kärntner Landeshauptmann die süddeutsche Öffentlichkeit über seine Sicht des Hypo-Skandals informieren. Und Dörfler sieht sich in Bayern durchaus nicht als "Staatsfeind Nummer eins", dessen Land und Untertanen den Freistaat auf nicht ganz feine Art um drei Milliarden Euro abgezockt hätten.
Eine "Lehrstunde" für die Bayern
Dörfler hat eine andere Sicht: "Viele gute Bekannte und Geschäftsleute aus Bayern betonen, dass sie uns Kärntner klammheimlich sogar bewundern. Denn wir hätten es geschafft, den dortigen CSU-Allmächtigen eine Lehrstunde zu erteilen." Ein entsprechendes Video von einem Interview, das Dörfler und der bayerische Finanzminister Georg Fahrenschon dem ZDF gaben, sei im Internet der große Hit, so der Landeshauptmann.
"Charmeoffensive"
Die Pressekonferenz in München soll am Freitag stattfinden und den Startschuss für eine "Charmeoffensive" darstellen. Da wird ja wohl nicht die Sorge um das etwaige Ausbleiben bayerischer Sommerurlauber mit eine Rolle spielen?
von Fritz Kimeswenger, "Kärntner Krone"
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