04.03.2019 07:55 |

Forstunfälle im Fokus

32 Tote in fünf Jahren: Gefährliche Arbeit im Wald

Die Zahlen stimmen nachdenklich: In der Steiermark geschahen von 2013 bis 2017 (siehe Grafik unten, die Zahlen von 2018 liegen noch nicht vor) nicht nur die meisten Forstunfälle im Bundesländer-Vergleich, es gab auch die meisten Todesfälle. Kein Wunder also, dass Sicherheitsberater und Land Steiermark einmal mehr warnen.

2017 wurden bei Forstunfällen in der Steiermark sieben Menschen getötet, exakt gleich viele wie in den restlichen Bundesländern zusammen. Hunderte Unfälle werden Jahr für Jahr von der AUVA und der Sozialversicherung der Bauern (SVB) beklagt, Agrarlandesrat Johann Seitinger schnürte daher ein Sicherheitspaket: „Wir müssen alles unternehmen, um die Unfallserien und oft tragischen Schicksalsschläge zu verhindern. Daher mein großer Appell, sich an dieser Sicherheitsinitiative zu beteiligen.“

150.000 Euro im Topf
Die Förderung (insgesamt 150.000 Euro sind im Topf) ist auch an den Besuch eines eintägigen forstwirtschaftlichen Spezialkurses gekoppelt. Alle Ausrüstungsteile können in beliebiger Kombination im Rahmen der Förderung angekauft werden.

Die Grafik zeigt die Unfallzahlen (blau) und die Todesfälle (rot) in den Jahren 2013 bis 2017:

Nie alleine arbeiten und an Erste Hilfe denken
Auch Sicherheitsberater Rainer Grubelnik von der SVB appelliert, bei der Aufarbeitung des Schadholzes (die Saison startet jetzt richtig) die Verhaltensregeln zu beachten. „So sind die Planung des Arbeitseinsatzes ebenso wesentlich wie die Erste-Hilfe-Ausrüstung und das Organisieren einer Rettungskette. Es sollte auch nie alleine gearbeitet und immer die vollständige Forstarbeiterschutzausrüstung verwendet werden“, weiß Grubelnik über die Gefahren im Wald Bescheid.

Alexander Petritsch
Alexander Petritsch

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