25.02.2019 15:00 |

Kritik von den Kirchen

Debatte um Karfreitag längst nicht ausgestanden

Die Bundesregierung hat sich dazu entschieden, den Karfreitag zu einem halben Feiertag zu machen - ein entsprechender Gesetzesvorschlag ist derzeit in Arbeit. Doch an dem Vorhaben hagelt es weiterhin Kritik - Sonntagabend kam diese erneut von ranghohen Kirchenvertretern.

Wegen der von der Regierung geplanten Regelung zum Karfreitag rauchen derzeit die Köpfe. Insbesondere bei all jenen, die derzeit an einem Gesetzesvorschlag für das Vorhaben, allen Arbeitnehmern ab 14 Uhr dienstfrei zu geben, arbeiten. Vieles deutet darauf hin, dass die Regierung trotz massiver Kritik nicht von ihrem Vorhaben abrücken wird.

Evangelischer Bischof Bünker droht mit rechtlichen Schritten
Kritik kam Sonntagabend erneut von ranghohen Kirchenvertretern. Der evangelische Bischof Michael Bünker droht mit rechtlichen Schritten, sollte der Nationalrat den Karfreitag-Feiertag halbieren. Zudem beklagte er, dass in der Causa derzeit kein Kontakt mit der Regierungsspitze zustande komme. Auch der römisch-katholische Kardinal Christoph Schönborn hält das Vorhaben für „noch nicht ausgereift“.

Ziel der Regierung ist es, dass bis zur Nationalratssitzung am Mittwoch ein Gesetzesvorschlag auf dem Tisch liegt - das ist derzeit aber alles andere als in Stein gemeißelt.

Kronen Zeitung

 krone.at
krone.at
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter