Die Zeitzeuginnen Lucy Waldstein und Katja Sturm-Schnabl, internationale Delegationen und Regierungsmitglieder erinnerten im Rahmen eines Gedenkzugs an die Befreiung des Konzentrationslagers Mauthausens und dessen Opfer.
Die Gedenk- und Befreiungsfeiern widmen sich 2026 dem Themenschwerpunkt „Täter und Täterinnen im Nationalsozialismus“. Damit wird der Blick bewusst auf jene gelenkt, die durch aktives Handeln, Mitwirkung oder Wegsehen zur Umsetzung und Aufrechterhaltung des nationalsozialistischen Terrorsystems beigetragen haben.
„Wir müssen verstehen“
Willi Mernyi, Vorsitzender des Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ), betonte: „Erinnerung darf nicht bei den Opfern stehen bleiben. Wir müssen auch verstehen, wie Täterinnen und Täter handeln konnten – und welche Strukturen das ermöglicht haben. Nur so können wir verhindern, dass sich Ausgrenzung, Entmenschlichung und Gewalt wiederholen.“

Gedenkzug als zentrales Element der Befreiungsfeier
An der Befreiungsfeier nahmen Tausende Menschen aus ganz Europa und darüber hinaus teil – darunter die letzten Überlebenden des Konzentrationslagers Mauthausen und seiner Außenlager sowie zahlreiche Jugendliche. Der Gedenkzug bildet erneut das zentrale Element der Veranstaltung und führt durch das Gelände der ehemaligen Konzentrationslagerstätte.
Der Gedenkzug endete symbolisch mit dem Auszug aus dem ehemaligen Schutzhaftlager – als Zeichen der Befreiung der KZ-Häftlinge im Jahr 1945. Im Anschluss bestand die Möglichkeit zum individuellen, stillen Gedenken.
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