Andrea Limbacher:

„Hab’ nie aufgehört, daran zu glauben!“

Sie war immer eine ganz schlechte Verliererin - egal, ob beim Uno oder im Skicross! Doch obwohl Andrea Limbacher am Sonntag in Feldbach Rang 1 gegen Sandra Näslund (Sd) nur um eine Fingerspitzenlänge verpasste, war es die schönste „Niederlage“ der 29-Jährigen. Schaffte „Limbo“ doch mit Rang 2 das Kunststück, nach vier Kreuzbandrissen und fast drei Jahren oder 1085 Tagen aufs Weltcup-Podest zurückzukehren.

„Es ist eine große Erleichterung! Ich hab’ mich schon die ganze Saison gut gefühlt, wusste, dass ich’s drauf hab’. Ich habe immer daran geglaubt“, sagt die Weltmeisterin von 2015. Die sich im März 2016 das rechte Knie zertrümmert hatte. Nach erneuter zehnmonatiger Quälerei riss sie sich kurz vorm Comeback im linken Knie das Kreuzband!

Aufhören war nie ein Thema
„Der vierte Kreuzbandriss hat sehr weh getan – aber es hat wohl so sein müssen. Aufzuhören war nie ein Thema! Mit einer Verletzung aufzuhören, macht keinen Sinn“, sagt Limbacher. Die nur selten mit einem Mentalcoach arbeitete und sagt: „Das Härteste war es, zusehen zu müssen! Das Zurückfighten ist aber nicht schwer gefallen – einerseits dank der Unterstützung so vieler Leute und andererseits, weil mir der Sport einfach so viel Spaß macht!“

Oliver Gaisbauer, Kronen Zeitung

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