Auch Klubobmann und Landtagsabgeordneter Gottfried Waldhäusl, Nationalratsabgeordneter Leopold Mayerhofer, Landtagsabgeordneter Edmund Tauchner und Leopold Ruf, Büroleiter von Barbara Rosenkranz, wurden in ihren Funktionen bestätigt.
Bei der Rede der Landesobfrau stand das Thema Sicherheit nicht unerwartet im Mittelpunkt. Sie warnte vor allem vor "schrankenloser Einwanderung". Denn es sei "eine importierte Kriminalität, unter der wir stöhnen". Sie übte dabei auch Kritik an VP-Innenministerin Maria Fekter, diese sei völlig hilflos" und "dilettiert".
Lob hatte Rosenkranz hingegen für den "jungen, dynamischen" Obmann der FPÖ, Heinz-Christian Strache, übrig, der aus Vorarlberg kommend in Stockerau eintraf. Unter seiner Führung seien die Freiheitlichen "wieder auf der Überholspur".
Strache: Pröll reagiere "wie ein Feudalherr"
In seiner Rede übte Strache Kritik am "System Pröll in Niederösterreich". Es gebe das Selbstverständnis, dass die ÖVP "Besitzer des Bundeslandes" sei, das Erwin Pröll "wie ein Feudalherr" regiere. Auch deshalb brauche es mehr freiheitliche Stärke in Niederösterreich. Es gelte, Selbstherrlichkeit zurechtzustutzen und die absoluten Mehrheiten in Wien ebenso wie in Niederösterreich zu brechen. Immerhin seien die "Busenbrüder" Häupl und Pröll so eng, als wären sie "echte Zwillingsbrüder".
Seit 2003 ist Rosenkranz an der Spitze der Landespartei
Rosenkranz ist seit 6. Juli 2003 Chefin der NÖ Freiheitlichen. Die erste Frau an der Spitze einer FPÖ-Landesgruppe erhielt damals beim Parteitag in Krems knapp 81 Prozent Zustimmung. Im Sommer 2005 in Ternitz und im Jänner 2008 in Wieselburg wurde sie mit jeweils 98,2 Prozent bestätigt.
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