17.02.2019 09:36 |

SAR-Wert

Diese Smartphones strahlen am stärksten

Möglicherweise ja, aber um es genau sagen zu können, bedarf es weiterer Studien - so lautet der allgemeine Grundtenor in der Frage um die Gefährlichkeit von Handystrahlung. Grund zur Panik gibt es demnach nicht. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann das persönliche Risiko aus medizinischer Sicht dennoch minimieren und beim Handykauf auf einen möglichst geringen Strahlungswert des Gerätes achten. Wir verraten, welche aktuellen Smartphones besonders stark strahlen und welche besonders wenig.

Als strahlungsarm gelten Geräte, die bei Betrieb am Kopf einen maximalen SAR-Wert von 0,6 Watt pro Kilogramm nicht überschreiten. SAR steht für „Spezifische Absorptionsrate“ und ist ein Maß für die vom Körpergewebe aufgenommene Hochfrequenzenergie bei der Nutzung von Mobiltelefonen. Sie wird in Watt pro Kilogramm angegeben. Um gesundheitliche Wirkungen hochfrequenter Felder auszuschließen, soll dieser Wert laut BfS nicht mehr als zwei Watt pro Kilogramm betragen. Gängige Geräte erzeugen beim Telefonieren in der Regel deutlich niedrigere Werte.

Diese Smartphones strahlen am stärksten
Wie ein Blick des Statistikportals Statista auf aktuelle Modelle der Hersteller Apple, Blackberry, Google, HTC, Huawei, LG, Motorola, Oneplus, Samsung, Sony, Xiaomi und ZTE jedoch zeigt, gibt es vor allem bei chinesischen Fabrikaten noch Verbesserungspotenzial. So sind die Hersteller Xiaomi und Oppo in der Liste der am stärksten strahlenden Smartphones jeweils viermal vertreten. Negativer Spitzenreiter ist demnach das Xiaomi Mi A1 mit einem SAR-Wert von 1,75 Watt pro Kilogramm während des Telefonierens am Ohr. Doch auch Apples iPhone 7 (1,38) und das iPhone 8 (1,32), Googles Pixel 3 (1,33) oder das Sony Xperia XZ1 Compact (1,36) strahlen vergleichsweise stark.

Samsung-Smartphones besonders strahlungsarm
Dem gegenüber stehen besonders strahlungsarme Geräte wie das Galaxy Note 8 von Samsung mit einem SAR-Wert von lediglich 0,17 Watt pro Kilogramm. In der Liste der 16 Modelle mit der geringsten Strahlung ist der südkoreanische Elektronikkonzern gleich acht Mal vertreten. Auch Geräte von ZTE, LG und Motorola schneiden in puncto Handystrahlung besonders gut ab.

Texten statt telefonieren
Generell empfiehlt das Bundesamt für Strahlenschutz, um die Strahlenbelastung so gering wie möglich zu halten, Telefonate mit dem Handy kurz zu halten, ein Headset zu verwenden und nicht bei schlechtem Empfang - etwa im Auto - zu telefonieren, da dies die Sendeleistung erhöhe. Sofern möglich, sollten Nutzer zudem statt zu telefonieren Textnachrichten schreiben. Denn: „Dabei halten sie das Handy nicht am Kopf.“

 krone.at
krone.at
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Produktvergleiche

Alle Produkte sehen
Newsletter