Gefahr in Verzug

Betrugsvorwürfe: Zahnarzt ist Berufszulassung los

Vor sechs Tagen klickten bei einem Zahnarzt die Handschellen. Ob in seinen Ordinationen in Ternberg und Dietach je wieder die Lichter angehen werden, ist mehr als fraglich. Zwar ist der Mediziner wieder auf freiem Fuß - aber wegen Gefahr in Verzug dürfte ein vorläufiges Berufsverbot ausgesprochen werden.

In ihrer Stellungnahme spricht sich die österreichische Zahnärztekammer ganz klar für ein vorläufiges Berufsverbot für den unter Betrugsverdacht stehenden Kollegen aus dem Bezirk Steyr-Land aus. Es sei Gefahr in Verzug. Deshalb ist fix davon auszugehen, dass das Gesundheitsamt des Landes zumindest bis zum Abschluss des Verfahrens ein Berufsverbot verhängen wird.

Kompliziertes Ermittlungsverfahren
„Es könnte mehrere Monate dauern, bis wir die Schadenssumme ermittelt haben und es zur Anklage kommt“, erklärt Andreas Pechatschek von der Staatsanwaltschaft Steyr. Wie berichtet, sollen Patienten und Versicherungsanstalten um mindestens 300.000 Euro geprellt worden sein. Der Arzt hat jedenfalls eine eidesstattliche Erklärung abgeben, nicht mehr zu praktizieren. Die Unschuldsvermutung gilt.

Mario Zeko
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 krone.at
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