Das Francisco Carolinum (FC), eines der schönsten historischen Gebäude in Linz, ist der Fotografie und Medienkunst gewidmet. Mit der Eröffnung der Hans-Frank-Galerie im Erdgeschoß ist das FC nun um eine Attraktion reicher. Hier ist eine einzigartige Schau zu sehen aus der Pionierzeit der Farbfotografie.
Das Francisco Carolinum bekommt im Erdgeschoß die „Hans-Frank-Galerie“, ein neuer Ort für die junge, aber spannende Geschichte der Fotografie. Namensgeber ist ein bedeutender Fotograf und Sammler, der in Bad Ischl gelebt hat.
Die Eröffnungsausstellung nennt sich „Faszination Farbe“. Die Basis ist die umfangreiche Sammlung sogenannter Autochrom-Fotografien – eine frühe, komplizierte Form von (gläsernen) Farbdias -, die das Land OÖ in den letzten Jahren ständig erweitern konnte.
Vorbild war die Malerei
Man präsentiert historische Plattenkameras und zeigt 50 Beispiele monochromer Farbbilder, die vor rund 100 Jahren entstanden sind: malerisch fotografierte und inszenierte Landschaften, Porträts und gesellschaftliche Szenen.
Einblick in die analoge Fotokunst
Prominenteste Vertreter sind die Brüder Lumière, die das Farbbild schon vor dem Ersten Weltkrieg populär machten. Aber auch andere Fotopioniere sind in der sehenswerten Ausstellung vertreten, wie Erzherzogin Margaretha von Österreich, die ihre Reisen dokumentierte. Das Herz jedes Fotofans muss hier höher schlagen!
Das Land OÖ besitzt mittlerweile einen „weltweit einzigartigen Schatz an Autochrome-Fotografien“, sagt Museumschef Alfred Weidinger, was auch für die internationale Forschung Bedeutung habe.
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