Schwerer Unfall am Donnerstagnachmittag im Innviertel. Ein junger Arbeiter stieg für die Montage für eine PV-Anlage auf das Dach einer alten Remise. Dabei brach er allerdings durch die Dachschindeln durch und stürzte neun Meter auf den harten Betonboden. Der 19-Jährige wurde schwer verletzt.
Nachdem ein 19-Jähriger mit seinem 17-jährigen Arbeitskollegen, beide aus dem Bezirk Grieskirchen, am Donnerstag in Utzenaich die Elektroinstallationsarbeiten für eine PV-Anlage am Boden abgeschlossen hatten, stieg der 19-Jährige gegen 14.25 Uhr über eine Aluleiter auf das Satteldach einer im Jahre 1901 errichteten Remise, um dort Abmessungen durchzuführen.
Kollege holte Hilfe
Als er dann über den Dachfirst auf die entsprechende Dachseite gestiegen war, brach er durch die Dachschindeln und durch die darunter liegende Dachlattung zwischen den Sparren durch und stürzte ca. neun Meter auf den Betonboden der Scheune. Dort blieb er schwer verletzt liegen. Der 17-Jährige, der sich zum Zeitpunkt des Absturzes in der Scheune befunden hatte, bekam den Absturz mit und lief aus der Remise, um Hilfe zu holen.
Rettungsheli im Einsatz
Dabei knickte er um und verletzte sich unbestimmten Grades. Er wurde in das Krankenhaus Ried gebracht. Der 19-Jährige wurde nach der notärztlichen Erstversorgung mit dem Hubschrauber ins UKH Linz geflogen.
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