Mit ohrenbetäubendem Jubel und strahlenden Kindergesichtern ging am Donnerstag die 19. Auflage der Leseolympiade über die Bühne. Und unsere Schülerinnen und Schüler konnten wieder auf allen Linien überzeugen.
Ausnahmezustand herrschte am Donnerstagnachmittag im Festsaal der Linzer Raiffeisen-Landesbank-Zentrale: Hunderte Schüler, Eltern und Lehrer fieberten beim von der „Krone“ präsentierten landesweiten Finale der Leseolympiade mit.
Vier Bücher einstudiert
Vier Bücher hatten die Dreierteams einstudiert, um auch wirklich jede Detailfrage vor der Jury beantworten zu können. Die ersten Runden waren für keines der 18 Teams – die Gewinner der jeweiligen Bezirksbewerbe – ein Problem, erst in der dritten Runde ging es richtig zur Sache. Wieder und wieder tosten heftiger Applaus und Jubel durch den Saal, und auch manche Träne floss – so ernst nahmen die Olympioniken den Wettbewerb, dass das Ausscheiden schon auch für große Enttäuschung sorgen konnte.
Duell im Finale
Am Ende kamen zwei Teams ins Finale: Das Trio aus der Volksschule St. Johann am Walde (Bezirk Braunau) und der Volksschule Wippenham (Bezirk Ried im Innkreis) standen sich an den Buzzern vor Moderator Wolfgang Haimel gegenüber. Kopf an Kopf ging es weiter: Nach den ersten drei Fragen war immer noch Gleichstand. Dann aber ging es Schlag auf Schlag, und Kapitänin Lisa Murauer, Philip Kinz und Sophie Kaser (alle 10) aus St. Johann am Walde hielten am Ende den goldenen Siegerpokal stolz in Händen. „Wir haben uns gedacht, dass wir vielleicht zur Mitte kommen, aber nicht, dass wir gewinnen!“, so das Trio. „Aber wir waren sehr gut vorbereitet, eines der Bücher hab’ ich sogar siebenmal gelesen!“, so die selbstbewusste Teamchefin. Verlierer gab es aber keine: Schließlich hatten es alle bis ins Landesfinale geschafft.
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