31.01.2019 12:07 |

Trotz hoher Nachfrage

Nintendo wird Switch-Verkaufsziele nicht erreichen

Nintendo hat die Absatzprognose für seine Spielekonsole Switch trotz eines eigentlich starken Weihnachtsgeschäfts senken müssen. Der japanische Spielespezialist verkaufte im vergangenen Quartal rund 9,4 Millionen Switch-Geräte. Aber das Ziel, in dem bis Ende März laufenden Geschäftsjahr 20 Millionen Konsolen abzusetzen, war auch damit nicht mehr zu erreichen.

Nach neun Monaten liegt Nintendo erst bei 14,5 Millionen. Jetzt wurde die Prognose auf 17 Millionen Geräte gekappt. Aber auch damit liegt Nintendo im Wettbewerb mit Sonys Playstation 4 und Microsofts Xbox One noch sehr gut.

Mehr als 800 Millionen Euro Gewinn
Die gute Switch-Nachfrage spülte Nintendo im Weihnachtsquartal einen Gewinn von 104,9 Milliarden Yen (838,7 Millionen Euro) in die Kassen, fast ein Viertel mehr als vor einem Jahr. Der Umsatz wuchs um 26 Prozent auf 608,4 Milliarden Yen.

Wii U stürzte Nintendo in eine Krise
Der Misserfolg der Vorgängerkonsole „Wii U“ hatte die Firma zuvor zeitweise in rote Zahlen und eine Krise gestürzt. Mit der Hybridkonsole Switch, die sowohl zu Hause am Fernseher als auch unterwegs genutzt werden kann, gelang der Traditionsfirma aber wieder ein Hit. Seit der Markteinführung im März 2017 wurden rund 32,3 Millionen Geräte der Konsole verkauft - mehr als doppelt so viel wie bei der Wii U in fünf Jahren.

„Mario Kart“ kommt im Sommer aufs Handy
Nintendo verschob am Donnerstag zudem die Veröffentlichung des ersten „Mario-Kart“-Rennspiels für Smartphones auf den Sommer - es sollte ursprünglich noch bis Ende März starten. Der Konzern hatte lange daran festgehalten, seine populären Spielefiguren nur auf eigenen Geräten verfügbar zu machen. Doch mit dem Vormarsch der Smartphone-Spiele, die den Absatz der hauseigenen Mobilkonsole 3DS bremsen, steuerte Nintendo um.

Unter anderem gibt es bereits ein „Super-Mario“-Spiel für das Smartphone. Die Verkäufe der 3DS-Konsolen fielen unterdessen in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres von knapp 5,9 auf 2,3 Millionen Geräte. Der Erfolg der Switch geht also zulasten der älteren Handheld-Konsole.

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