30.01.2019 17:15 |

Innovatives Projekt

Schüler planen Rettungseinsätze

Die vielen Einsätze der Feuerwehren und anderer Hilfsorganisationen während des Schneechaos in den vergangenen Wochen zeigten einmal mehr, wie wichtig die rasche und gute Vernetzung zwischen den verschiedenen Einsatzorganisationen ist. Schnittstelle für die Abwicklung ist dabei stets die Kommandozentrale. Schüler aus dem Pongau und der Stadt Salzburg planen die Leitstelle der Zukunft. 

70 Schüler der berufsbildenden Schulen im Pongau (HAK St. Johann, HLW Elisabethinum St. Johann, HTL Saalfelden) haben im vergangenen Semester das Konzept in enger Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Salzburg Stefan Zweig und eurofunk KAPPACHER entwickelt.

„Startpunkt für die schulübergreifende Zusammenarbeit war der gemeinsame Innovation.Day, dem ein Besuch in der Landesfeuerwehrzentrale voranging. Dabei tauschten wir uns mit Experten aus und entwickelten verschiedene Prototypen, die es in den nächsten Wochen zu realisieren galt“, so Amra Julardzija aus der HAK St. Johann.

Entstanden sind drei Modelle für den Arbeitsplatz 4.0, die nun präsentiert wurden. Dabei wurden Aspekte wie Eye-Tracking, 3D-Visualisierungen, Sprach- und Gestensteuerung, Augmented Reality, Mobile Devices, Robotik, Big Data oder Ergonomie in die Leitstellenarbeit der Zukunft integriert.

Andrea Oppacher vom Elisabethinum in St. Johann: „Ich arbeitete gemeinsam mit meiner Projektgruppe intensiv am ‘Spacel‘, einem intelligenten Arbeitsplatz, der sich automatisch an die individuellen ergonomischen Bedürfnisse des Benutzers anpasst. Durch die Vielseitigkeit in der Ausbildung konnten wir zu den verschiedensten Themen wichtige Impulse geben.“

„Auch die praktische Umsetzung sowie die 3D-Visualisierung für den Arbeitsplatz 4.0 stellten eine Herausforderung dar und benötigten viel technisches Know-How. Da dieses praxisnahe Arbeiten viel Freude machte, beschäftigte ich mich auch gerne in meiner Freizeit damit“, sagt Markus Kreutzer, HTL Saalfelden.

Durch die schulübergreifende Kooperation sowie den Austausch mit Experten aus der Praxis entstanden spannende Visionen für die Leitstellenarbeit 2050. „Mit solchen Praxisprojekten werden die Trends der Zukunft für uns Schüler praktisch erlebbar“, fassen die drei Schüler den Mehrwert ihrer gemeinsamen Projektzeit zusammen.

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