17.01.2019 11:39 |

Verletzte in Wien

Dramatische Szenen: Plötzlich kippten Kräne um!

Dramatische Szenen haben sich am Mittwochabend auf einer Baustelle im Wiener Bezirk Favoriten abgespielt. Als auf dem Areal ein sogenannter Turmdrehkran mithilfe eines mobilen Autokrans aufgestellt werden sollte, kippten beide Kräne plötzlich um. Drei Menschen wurden bei dem Unfall teils schwer verletzt.

Alarmiert worden waren die Einsatzkräfte am Abend gegen 19.15 Uhr, Minuten zuvor hatte sich auf einer Baustelle in der Oberlaaer Straße ein dramatischer Unfall ereignet. Gerade als der Autokran den 65 Meter langen Ausleger auf die Kransäule des Turmdrehkrans hob, kam es zum folgenschweren Zwischenfall.

„Tonnenschwere Gegengewichte schlugen in Asphalt ein“
„Beide Kräne stürzten aus bislang unbekannter Ursache um, die Kransäule knickte ab und die tonnenschweren Gegengewichte des Turmdrehkrans schlugen beim Eingang zur Firma in den Asphalt ein“, berichtete Feuerwehrsprecher Christian Feiler am Donnerstagvormittag.

Drei Arbeiter in den Kabinen
Zwei Mitarbeiter hatten sich zu diesem Zeitpunkt in der sogenannten Turmdrehkanzel befunden, schilderte Feiler, ein dritter war gerade im Außenbereich beschäftigt gewesen. Die beiden Arbeiter in der Kanzel zogen sich wie durch ein Wunder lediglich leichte Verletzungen zu. Jener Mann, der sich im Außenbereich befunden hatte, wagte beim Umstürzen der Kräne einen rettenden Sprung auf ein Flachdach, er zog sich jedoch schwere Verletzungen zu, so der Sprecher weiter.

Auch im Mobilkran hatte sich zum Zeitpunkt des Unglücks ein Mitarbeiter befunden. Dieser kam bei dem Unfall völlig unverletzt davon, war jedoch in einer Höhe von etwa fünf Metern in der Kanzel gefangen und musste befreit werden. Die Verletzten wurden von den Helfern der Feuerwehr erstversorgt und wenig später den Rettungskräften der Berufsrettung Wien übergeben.

Keine Einsturzgefahr
Der entstandene Sachschaden an den Kränen sowie den umliegenden Gebäuden ist groß, bislang aber noch nicht beziffert. Einsturzgefahr herrsche jedoch nicht, konnte Feiler beruhigen. Die Unfallursache ist Gegenstand von Ermittlungen.

 krone.at
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