Akute Personalnot:

Linzer Uniklinikum nun ein Fall für externe Prüfer

Voll entfacht ist nun die Debatte um die Personalnöte am Linzer Universitätsklinikum. Gestern tagte nicht nur die Geschäftsführung mit den Belegschaftsvertretern. AK-Boss Johann Kalliauer fordert mehr Personal. Es meldeten sich auch LH-Vize Christine Haberlander (ÖVP) sowie SPÖ-Stadtchef Klaus Luger zu Wort.

Doppelt verwickelt ist Klaus Luger in die KUK-Problematik. Einerseits sitzt er als Eigentümervertreter (Linz besitzt 25,1%, den Rest das Land) im Aufsichtsrat. Andererseits ist die Stadt und Luger als Behördenchef rechtlich für die sanitäre Prüfung zuständig. Die Freude darüber hält sich in Grenzen: „Um Befangenheitsdebatten zu vermeiden, will ich zusätzlich eine externe Kommission einsetzen“, so Luger.

Erste Zusagen erhalten
Ärzte- sowie Arbeiterkammer haben zugesagt. Mit Patientenanwaltschaft und Gesundheitsökonomen folgen die Gespräche. LH-Vize Haberlander: „Die sanitäre Aufsicht nicht an das Land abzutreten, war vor 15 Jahren eine bewusste Entscheidung der Stadt. Sollte sich daran etwas geändert haben, ist das Land gesprächsbereit.“

Debatte mit Klinikum-Leitung
Diskutiert wurde auch im Klinikum über die Probleme in der Geburten-Intensivstation. Geschäftsführer Heinz Brock: „Wir arbeiten ständig an der Verbesserung der Situation. Es passiert auch sehr viel. Leider wurden die Mitarbeiter nicht ausreichend genug informiert.“

Drei neue Diplom-Pflegekräfte
Zugesagt wurden nun drei weitere Diplom-Pflegekräfte, damit der Nachtdienst besser besetzt werden kann. Das letzte Wort haben aber die Personalabteilung sowie die Eigentümer.

Mario Zeko
Mario Zeko
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