04.01.2019 09:32 |

Reporterin vor Ort

Tropensturm trifft Thailand: Zittern vor „Pabuk“

Wie groß wird das Ausmaß seiner Zerstörung sein? „Pabuk“, der womöglich schlimmste Tropensturm seit rund 30 Jahren, soll am Freitagabend im Süden Thailands auf Land treffen. Die Furcht vor dem Sturm war bereits im Vorfeld groß, führte seit Silvester zu einer regelrechten Massenflucht von Touristen, die in Scharen auch die beliebten Urlaubsregionen Phuket, Ko Samui und Krabi verließen. Einige jedoch trotzen „Pabuk“ und harren vor Ort aus - unter ihnen Reporterin Sandra Thier, die sich derzeit auf Ko Samui befindet.

Erste Ausläufer haben den Süden Thailands mittlerweile erreicht, heftige Regenfälle, starker Wind und meterhohe Wellen toben auf See. Laut der Meteorologiebehörde bewegt sich „Pabuk“ derzeit mit einer Windgeschwindigkeit von rund 80 km/h in Richtung Westen.

„Es ist die Ruhe vor dem Sturm“
Bislang sei die Insel wie auch die übrigen Urlaubsregionen weitestgehend von „Pabuk“ verschont worden, schilderte Sandra Thier aus dem Südwesten der Insel Ko Samui. Doch selbst die Ausläufer des Tropensturms könnten gewaltige Schäden anrichten.

„Jetzt geht es also los“ - Sandra Thier berichtet für krone.at aus Thailand:

„Es gießt in Strömen“
„Es regnet seit letzter Nacht durch, es gießt in Strömen“, so Thier, es sei die „Ruhe vor dem Sturm“. Der Fährbetrieb sei gänzlich eingestellt worden, berichtete die Journalistin weiter, ebenso der Flugverkehr.

Jene Menschen, die sich noch vor Ort befinden, seien seitens der Hotels angewiesen worden, in der Zeit von 18 bis 20 Uhr in ihren Zimmern zu bleiben - zu diesem Zeitpunkt soll „Pabuk“ schließlich auf Land treffen.

„Man weiß nicht, was auf einen zukommt“
„Die Stimmung ist angespannt“, so die Reporterin, Panik herrsche aber nicht. Übrig bleibe dennoch eine gewisse Unsicherheit, zumal man nicht wisse, „was auf einen zukommt“. Ähnlich sieht das auch die 20 Jahre alte Praktikantin Sina-Michelle. „Es ist schon ein wenig beängstigend“, erklärt sie. Stürme sei sie zwar bereits gewohnt, doch „so etwas ist neu hier“, so die 20-Jährige.

„Wir haben gestern noch versucht, einen Flug in die Sonne zu bekommen“, berichtete Urlauber Mark aus Stuttgart. „Urlaub sollte eigentlich was mit Sonne zu tun haben und nicht mit Regen“, fügte er trocken hinzu, doch sämtliche Flüge seien bereits ausgebucht gewesen.

„Weg kommen wir hier nicht mehr“, so der Deutsche, und fügt hinzu: „Man macht sich natürlich trotzdem Sorgen, was jetzt passiert, wie schlimm es wirklich wird.“

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