20.12.2018 12:11 |

Datenschutz-Fauxpas

Amazon schickte Alexa-Anfragen an den Falschen

Der amerikanische Internet-Konzern Amazon hat ein Datenleck bei seiner digitalen Sprachassistentin Alexa bestätigt. „Dieser unglückliche Fall war die Folge eines menschlichen Fehlers und ein isolierter Einzelfall“, erklärte der Konzern.

Das Problem sei mit den beiden beteiligten Kunden geklärt und Maßnahmen zur weiteren Verbesserung der Prozesse ergriffen worden. „Wir standen auch vorsorglich in Kontakt mit den zuständigen Behörden.“

Amazon verschickte Daten an falschen Kunden
Das Computertechnikmagazin „c‘t“ hatte zuvor berichtet, dass 1700 Alexa-Sprachaufzeichnungen von Amazon an einen Unbefugten versendet worden seien. Ein Kunde habe gemäß seines Rechts auf Selbstauskunft seine Sprachaufzeichnungen abgerufen und nicht nur seine, sondern auch die aus einer anderen Wohnung erhalten. Nachdem er Amazon über die Panne informiert habe, hätte der Konzern die Daten zwar gelöscht, den betreffenden Nutzer aber nicht informiert.

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