So, 18. November 2018

Tipps für Ernstfall

22.10.2018 09:16

Schock! Auge in Auge mit einem Einbrecher

Ein erfolgter Einbruch in den eigenen vier Wänden ist für Betroffene nicht nur im ersten Moment ein Schock - oft bleibt ein ungutes Gefühl, das einen ein Leben lang begleitet. Noch schlimmer ist es, wenn Ganoven auf frischer Tat ertappt werden. Wie reagiert man aber, wenn plötzlich ein Einbrecher vor einem steht? Experten geben Tipps.

Man liegt gemütlich daheim auf der Couch, denkt an nichts Böses - und hört dann plötzlich ein Rumpeln. Ein Einbrecher! So ähnlich erging es vor mehreren Wochen einem Innsbrucker Geschwisterpaar. Ein Unbekannter hatte sich am Abend gewaltsam Zutritt zur Wohnung der Eltern verschafft. Die anwesende Tochter (18) und ihr jüngerer Bruder bekamen davon Wind und sperrten sich sofort in einem Zimmer ein. Der Einbrecher dürfte davon gar nichts mitbekommen haben. Dieser ergriff erst nach etwa drei Minuten die Flucht - offenbar mit nur wenig Beute.

„Konfrontation vermeiden“
Die beiden Geschwister kamen noch einmal mit dem Schrecken davon. Dass Einbrecher von Haus- oder Wohnungsbesitzern auf frischer Tat ertappt werden, kommt übrigens gar nicht so selten vor. Und das ist nicht ungefährlich. Was in so einem Fall zu tun ist, wissen Experten vom LKA Tirol: „Ist ein Einbrecher im Haus, sollte unbedingt sofort der Eindruck erweckt werden, dass man nicht alleine ist. Etwa durch Rufe wie: Andreas, hörst du das?“ Kommt man dem Einbrecher in die Quere, ist davon abzuraten, den Helden zu spielen. „Jede Konfrontation sollte jedenfalls vermieden werden, sonst könnte die Situation eskalieren. Im Ernstfall ist der Täter sogar bewaffnet. Man sollte sich dem ungebetenen Gast also nicht in den Weg stellen, sondern ihm die Flucht ermöglichen.“

„Täterdetails einprägen“
Für die spätere Ausforschung des oder der Ganoven sei es zudem wichtig, dass sich Opfer möglichst viele Täterdetails merken. Ist der Einbrecher verschwunden, sofort die Polizei alarmieren und die Anzahl der Flüchtigen durchgeben. „Danach vors Haus gehen und dort auf die Polizei warten“, raten die Experten.

Tipps, wie Sie Ihr Zuhause vor Einbrechern schützen können, erhalten Sie kostenlos bei der Kriminalprävention des LKA Tirol (059 133 70-3333) oder bei jeder Polizeidienstelle.

Hubert Rauth
Hubert Rauth

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