Der Lenker wurde zwar schwer verletzt, war aber nach dem Unfall ansprechbar. "Der junge Mann saß am Rücksitz und sagte nur, dass ihm sein Fuß weh tue. Sonst konnte er sich an nichts erinnern", schilderte ein Ersthelfer.
Bergung mit Heli nicht möglich
Eine Bergung mit dem Helikopter war aufgrund des Föhnsturms nicht möglich. Einer der Helfer hatte jedoch mitgekriegt, dass die ÖBB in der Nähe mit Weichenbauarbeiten mittels Turmwagen beschäftigt waren. Mit der Hilfe dieses Arbeitsfahrzeuges und der darauf befindlichen Seilwinde konnte der Lenker aus dem Flussbett geborgen und anschließend fortgebracht werden.
Prellungen und Knochenbrüche
Die Zugfahrt des Unglücksfahrers endete am Bahnhof Unterberg-Stephansbrücke, wo bereits ein Rettungshelikopter wartete, berichtete ÖBB-Sprecher Rene Zumtobel. Danach wurde der Mann in die Klinik nach Innsbruck geflogen. Er hat Prellungen am ganzen Körper, Knochenbrüche und eine Knieverletzung erlitten.
Die Bundesstraße war kurzzeitig nur einseitig befahrbar, gröbere Verkehrsbehinderungen gab es aber nicht.
von Manuel Diwosch und Christoph Rauth
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