
9000 Raser in elf Wochen - dieses amtliche Ergebnis (siehe Bericht hier) bestärkt die in Semriach-Augraben entlang der Landesstraße wohnhaften Anrainer in ihrer Forderung nach zwei Radarkästen. Sie alle leben in Angst vor Autofahrern, die keine Rücksicht kennen. Nun befasst sich der Gemeinderat mit der Entschärfung der „Rennstrecke“.
„Mit den Autofahrern hat es schon Probleme gegeben, als unsere Kinder noch klein waren“, sagt Leopold D. (64). „Heute sind die Zwillinge 37, und auf der Strecke ist alles nur schlimmer geworden. Vor allem die Kinder sind in Gefahr, die jeden Tag entlang der Leitschiene bis zu einen Kilometer weit zur Bushaltestelle gehen.“
Einige Autos in Bach geschleudert
„Noch ist keine Tragödie passiert“, sagt die Ehefrau: „Einige Autos sind in den Bach geschleudert worden, Schwerverletzte gab es bisher nicht. Aber jetzt muss etwas geschehen, bevor etwas Schlimmes passiert. Mein Gasthaus ist nur acht Meter von der Straße weg.“
Gabriele D. (39) ist dreifache Mutter, ihre Buben sind drei, fünf und sechs Jahre alt: „Dass bei den vielen Rasern jeder Angst um seine Kinder hat, versteht sich wohl ganz von selbst.“
Gefährliches Überqueren der Straße
Tanja R. (16) erlebt den Horror jeden Tag mit und spricht auch im Namen ihrer Eltern: „Meine Schwester ist zwölf, ich bringe sie jeden Tag zum Bus und fahre selber mit dem Bus zur Arbeit. Wir müssen beide über die Straße gehen, aber die Lenker nehmen auf uns einfach keine Rücksicht.“










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