Mo, 24. September 2018

Adrian zerknirscht

13.09.2018 06:00

Bus gekapert: Bub (9) wollte schneller nach Hause

Dieser Lausbubenstreich hätte anders enden können: Ein Volksschüler erfüllte sich den Traum vieler Kinder, endlich einmal hinter dem Lenkrad zu sitzen. Der Bub aus Wiener Neustadt nahm sich gleich einen Linienbus und steuerte das Gefährt 20 Meter weit, bis ihn ein Verkehrsschild stoppte. Der Grund: Er wollte schneller nach Hause.

Nicht erwarten konnte es Adrian T., am Dienstagnachmittag endlich nach Hause zu kommen. Als der Chauffeur gegen 13.20 Uhr am Busbahnhof seinen Rundgang machte, packte der Neunjährige die Gelegenheit beim Schopf und setzte sich hinters Steuer, der Motor war noch an.

Der Schüler fühlte sich plötzlich ganz groß. 20 Meter hat er den Bus gesteuert. Dabei ist er laut Polizei mehr gerollt als gefahren. Schließlich stoppte ein Verkehrsschild den Bus. Neben der Tafel wurde noch ein zweiter Bus beschädigt. Verletzt wurde zum Glück niemand.

„Es hat Spaß gemacht“
Beim „Krone“-Lokalaugenschein zu Hause bei Adrian und seiner Mutter war der Bub ein bisschen zerknirscht, er meinte aber auch: „Es hat Spaß gemacht.“ Mama ist froh, dass nicht mehr passierte - und wird dafür sorgen, dass so eine gefährliche Aktion nicht mehr vorkommt!

Martina Münzer und Helmut Horvath, Kronen Zeitung/krone.at

 krone.at
krone.at

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.