Di, 21. August 2018

Tipp für Aufrüster

04.08.2018 11:46

Überangebot: SSDs so billig wie noch nie!

SSDs sind momentan günstig wie noch nie. Schon für unter 30 Euro bekommt man derzeit Datenträger, die vor einem Jahr noch 60 Euro kosteten. Grund für den Preisverfall ist die steigende Verfügbarkeit von Flash-Speicher. Das Überangebot lässt die Preise purzeln.

Wer noch keine in seinem PC oder Notebook eingebaut hat, könnte angesichts der aktuellen Preise glatt schwach werden. Eine 120-Gigabyte-SSD für die SATA-Schnittstelle vom Speicherhersteller Kingston kostet laut Preisvergleichsdienst „Geizhals“ derzeit 28 Euro. Vor einem Jahr kostete sie noch über 60 Euro.

SSDs für Aufrüster so attraktiv wie noch nie
Damit sind die schnellen und robusten Flash-Speicher für Aufrüster interessant wie noch nie. Sie können durch den Einbau einer SSD auch aus älteren Computern einen erstaunlichen Leistungsschub herausholen. 120 Gigabyte sind für Normalanwender, die Betriebssystem und Programme auf dem schnellen Festplattenersatz installieren, dabei in aller Regel ausreichend.

Grund für den rasanten Preisverfall bei SSDs ist ein Überangebot von Flash-Speicher. Wie das IT-Portal „Heise“ am Samstag berichtet, kam es im vergangenen Jahr zunächst zu einer Verknappung, weil die Fabriken vom veralteten Flash- auf 3D-Flash-Speicher umstellten. Diese Umstellung ist mittlerweile aber abgeschlossen und der neue Speicher ist in großen Mengen verfügbar.

Flash-Hersteller investieren massiv in Werke
Und das Angebot dürfte sogar noch steigen. Die Flash-Hersteller investieren nämlich immer noch massiv in ihre Werke, während Trendforce-Marktforscher davon ausgehen, dass der Bedarf am Markt für Smartphones und Notebooks nicht mehr allzu stark steigen wird.

So haben die Flash-Produzenten Toshiba Memory in Japan und SK Hynix in Südkorea gerade Milliarden in neue Fabriken investiert beziehungsweise den Bau neuer Werke angekündigt. Investiert wird auch bei Samsung, wo man im Frühjahr mit dem Bau einer Flash-Fertigungsstrecke in China begonnen hat. Micron will ein Flash-Werk in Singapur erweitern, auch hier dürften Milliarden investiert werden.

Und zu alledem gesellt sich noch China, wo das teilweise in Staatsbesitz stehende Unternehmen Yangtze Memory Technologies - es soll Chinas Unabhängigkeit von koreanischen und japanischen Zulieferern sichern - gerade mit der Massenfertigung begonnen hat.

 krone.at
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