Die acht Vierer-WM-Gruppen werden am Freitag in Kapstadt ausgelost. Nur Lostopf 1 wurde vom Organisationskomitee nach sportlichen Verdiensten eingeteilt. Einzige Grundlage war dabei der Stand der FIFA-Weltrangliste im Oktober 2009. Wäre das Ranking vom November herangezogen worden, wären Frankreich und Portugal gesetzt gewesen.
FIFA-Chef Joseph Blatter merkte dazu an, dass dies keine Retourkutsche an Frankreich wegen der Hand-Vorlage von Thierry Henry zum entscheidenden Play-off-Tor gegen Irland sei. Der Grund für die Heranziehung des Oktober-Rankings war, weil im November nicht mehr alle in Frage kommenden Teams in der WM-Qualifikation im Einsatz waren.
Jedenfalls erhielten nun die besten fünf Europa-Teams und zwei aus Südamerika den Zuschlag. Gastgeber Südafrika wurde als Kopf A1 gesetzt und bestreitet am 11. Juni in Johannesburg das Eröffnungsspiel. Davor hatte auch das Abschneiden bei vergangenen WM-Turnieren als Kriterium für die Topf-Einteilung gegolten.
Weitere Teams aus Europa in Topf 4
Die anderen drei Töpfe wurden nach regionalen Aspekten gebildet. In Topf 2 befinden sich die Mannschaften aus Asien (Australien, Japan, Nordkorea und Südkorea), der Ozeanien-Vertreter (Neuseeland) und die drei Teams aus Nord- und Mittelamerika (Honduras, Mexiko, USA). In Topf 3 sind die fünf Afrika-Vertreter (Algerien, Elfenbeinküste, Ghana, Kamerun, Nigeria) und die restlichen Südamerika-Teams (Chile, Paraguay, Uruguay). Topf 4 wird von den Europäern gebildet (Dänemark, Frankreich, Griechenland, Portugal, Schweiz, Serbien, Slowakei, Slowenien).
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