In der letzten Minute

Marokko-Coach Renard beklagt großen Schirifehler

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Von krone Sport

Marokkos Trainer Herve Renard hat sich nach dem Fußball-WM-Spiel gegen Spanien (2:2) über ein Blackout des Schiedsrichters vor dem späten Ausgleich des Ex-Weltmeisters beklagt. „Die große Frage lautet: Darf man einen Eckball von der gegenüberliegenden Seite als der, auf der der Ball ins Aus gegangen ist, ausführen? Wenn nicht, dann ist es ein großer Schiedsrichterfehler gewesen“, sagte Renard. 

Vor Spaniens Treffer von Iago Aspas in der Nachspielzeit, der zunächst wegen vermeintlicher Abseitsstellung des Schützen nicht gegeben und erst nach Videobeweis anerkannt wurde, war der Ball auf der linken Angriffsseite der Spanier ins Toraus gegangen. Die anschließende Ecke führten die Iberer aber auf der rechten Seite aus. Dies war regelwidrig.

Schiri-Tür blieb zu
Schiedsrichter Ravshan Irmatov aus Usbekistan hatte auch zur linken Eckfahne gedeutet, ließ die Spanier aber nach deren schneller Ausführung des Corners auf der anderen Seite gewähren. Da es sich um eine Tatsachenentscheidung handelte, kann Marokko keinen Protest gegen die Wertung des Spiels einlegen. Renard hatte nach der Partie am Montagabend in Kaliningrad den Kontakt zum Referee gesucht, dabei aber keinen Erfolg. „Ich bin nach dem Spiel zur Schiedsrichterkabine gegangen. Aber die Tür blieb zu.“

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