Kurz vor 21 Uhr bahnte sich Pröll seinen Weg durch ein gut gefülltes U4, auch zerbrochene Bierflaschen am Boden hielten den 41-jährigen ÖVP-Chef nicht beim Händeschütteln auf. "Mein erster Besuch in diesen heiligen Hallen", erkläre Pröll kurze Zeit später auf der Bühne.
JVP-Chef Sebastien Kurz löcherte zu aktuellen politischen Fragen, etwa Pensionen und Hacklerregelung, aber auch zu den Studentenprotesten. Pröll versprach, sich für Studiengebühren ebenso einzusetzen wie für ein Pensionssystem, das auch für Junge leistbar bleibe.
"Hurra, ein schöner Tag!"
Mehr Applaus kassierte der Chef aber für seine Einblicke ins Privatleben. Auf die Frage, wer im Hause den Ton angibt, meint er salopp "zu Hause hat die Mama den Finanzminister an - meine Frau ist der Chef". Der selbst ernannte Morgenmensch trinkt außerdem lieber Red Bull als Kaffee, ließ er die jungen Gäste wissen. Prölls erster Gedanke am Morgen: "Hurra, ein schöner Tag!"
Ob er lieber mit "Krone"-Herausgeber Hans Dichand oder dem Grünen-Abgeordneten Peter Pilz Abendessen gehen würde? "Ich esse ab 15 Uhr nichts mehr", scherzte Pröll.
"Lieblingsministerin" Fekter schaute auch vorbei
Auch am Abend gab sich Pröll allerdings nicht wortkarg und war nach der Diskussion für einen kurzen Tratsch an der Bar zu haben. Seine "Lieblingsministerin" Maria Fekter (VP) stieß am späteren Abend auch noch ins U4 dazu. Kurz sieht das Ziel der Veranstaltung - junge Leute in einem adäquaten Setting für Politik zu interessieren - jedenfalls erreicht, wie er meinte.









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