Keiner hörte Hilferufe

Frau war eineinhalb Tage in Badewanne „gefangen“

Kärnten
22.06.2018 13:08
Porträt von Serina Babka
Von Serina Babka

Eineinhalb Tage lang war eine Villacherin, wie berichtet, in ihrer Badewanne „gefangen“ gewesen. Wie jetzt bekannt wurde, hat erst der Sohn der 88-Jährigen Donnerstagabend Alarm geschlagen, weil er sie telefonisch nicht erreicht hatte.

Die Dame hat Dienstagabend ein Bad genommen. Danach konnte sie nicht mehr aus eigener Kraft aus der Wanne steigen. Das Notfallarmband hatte sie nicht umgelegt, ihre Hilferufe blieben von den Nachbarn ungehört. Sie musste hilflos sitzen bleiben. Zumindest ließ sie das Badewasser ab, um eine Unterkühlung zu vermeiden.

Weil ihr Sohn sie nicht erreichen konnte, schlug er Alarm. Als das Rote Kreuz zur Wohnung kam, war diese abgeschlossen. Die Feuerwehr musste die Türe aufbrechen, nachdem man durch einen Spalt leise Hilferufe gehört hatte. Die 88-Jährige wird vom Roten Kreuz mit „Essen auf Rädern“ beliefert. Obwohl vor der Wohnungstüre das Essen vom Mittwoch stand, schöpften die Mitarbeiter Donnerstagmittag noch keinen Verdacht.

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