Do, 15. November 2018

Starker E-Sportler

15.06.2018 11:50

Erster Blick auf den Porsche Taycan im Video!

Es läuft der Endspurt zum Serienstart des ersten rein elektrischen Sportwagens von Porsche. Nach der Namensverkündung haben die Zuffenhausener nun ein erstes Teaser-Video veröffentlicht, das erste Blicke auf den „Taycan“ - aka die Serienersion des Mission E - gewährt.

Vor allem die Seitenansicht ist spannend, von voluminös ausgeformten vorderen Kotflügeln über eine lange, auslaufende Dachlinie, die bis in eine überstehende Abrisskante fließt. In diese integriert ist ein durchgehendes Leuchtenband. Im Innenraum kann man ein volldigitales Tacho-Display erahnen.

Viel mehr ist in dem Clip nicht zu erkennen, das Meiste sind Bilder von anderen Porsche-Modellen, aktuellen wie solchen aus der Geschichte. Letztlich baut Porsche in dem Video die zentrale Bedeutung des Namen „Taycan“ auf: „Can“ ist türkisch und eine der Wortbedeutungen ist Seele. So ist „Soul, electrified“ die Quintessenz.

Wie gut, dass auch der Modellname in dem Video so ausgesprochen wird, wie der Hersteller das vorsieht. Natürlich soll man ihn „Taikan“ aussprechen, analog zum Macan. Allerdings spricht man das türkische „Can“ wie „Tschan“, nicht wie „Kan“. Folglich hieße der neue Porsche also „Taitschan“.

Bei einer Präsentation hat Porsche den Namen so erklärt: „Tay“ heißt im Türkischen „Fohlen“, „Can“ hat auch die Bedeutung „Leben“. Der Taycan soll also „lebendig wie ein Fohlen“. Damit verbindet sich auch die Hoffnung, dass das Konzept noch eine große Zukunft vor sich hat. Vielleicht etwas gewagt, das Pferd als Symbol heranzuziehen. Schließlich kennt man es in der Welt der Sportwagen vor allem von Ferrari.

Elektrifizierend elektrisch
Schon 2019 soll der Porsche Taycan auf den Markt kommen, angetrieben von zwei Elektromotoren mit zusammen über 600 PS bzw. über 440 kW. Damit soll das Auto weniger als 3,5 Sekunden von null auf 100 km/h benötigen, der Sprint aus dem Stand auf 200 km/h wird in knapp zwölf Sekunden absolviert.

Porsche spricht von einer "von Elektrofahrzeugen bisher unerreichten Dauerleistung: Mehrere Beschleunigungsvorgänge direkt hintereinander sind ohne Leistungsverlust möglich". Das ist ein Seitenhieb auf Tesla, wo bekanntlich nach kurzer Zeit rapide und anhaltend heruntergeregelt wird, damit die Hitze aus Antrieb und Batterien abgeführt werden kann.

Die Papierangaben der Fahrleistungen sind auch bei Tesla hervorragend. Man darf gespannt sein, wie der Qualitätseindruck des Porsche, auch in Sachen Verarbeitung, im Vergleich zum Tesla sein wird.

Als Einstiegspreis wird unter 100.000 Euro vermutet.

Stephan Schätzl
Stephan Schätzl

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