Teils boshafte Reaktionen, aber auch Lob rief die Radler-Razzia in Wien hervor. 235 Radfahrer mussten in die Geldtasche greifen, weitere Planquadrate sind in Vorbereitung. Dafür sammelt die Polizei Rückmeldungen und Hinweise aus der Bevölkerung.
Hunderte Drahtesel mussten bei der Aktion scharf am Praterstern, Schottenring und Getreidemarkt für eine Ermahnung abgestellt werden, 235 Radfahrer erhielten teils saftige Geldstrafen. Missachten des Rotlichtes (77), Telefonieren am Rad (14) und Geschwindigkeitsübertretungen waren die häufigsten Gründe für den Griff in die Börse.
In den sozialen Netzwerken entwickelte sich schnell der klassische Streit zwischen Autofahrern und Radlern, viele wünschten sich auch andernorts in der Stadt ähnliche Kontrollen. Und genau diese sind laut Brigadier Michael Takacs bereits in Planung. Noch im Juni würden die Rückmeldungen der Bevölkerung miteinbezogen - dann werden auch an anderer Stelle Radler zur Kasse gebeten.
Stefan Steinkogler, Kronen Zeitung
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