Mo, 24. September 2018

„Krone“-Zeugnistelefon

12.06.2018 16:11

Die digitale Welt steht ab Herbst im Lehrplan

Große Hilfe auch für die kleinsten Anliegen! Gestern war es endlich soweit, ging das erfolgreiche „Steirerkrone“-Format „Hilfe zum Schulschluss“ in die nächste Runde. Als Experten in den Ring stiegen: Bildungsdirektorin Elisabeth Meixner, Schulinspektor Hermann Zoller, Jurist Martin Kremser und Schulpsychologe Josef Zollneritsch.

„Wir werden eine Lösung finden“, sagte Zollner, der den ersten Anruf entgegennahm. Eine Oma hatte ihren Unmut darüber geäußert, dass ihr Enkerl trotz meist positiver Noten bei den Schularbeiten negativ bewertet werden solle. „Mitarbeit ist wichtig“„Rechtlich absolut okay“, nahm Jurist Kremser dem Ärger den Wind aus den Segeln, „dieser Lehrer bewertet die Mitarbeit stark - und so gehört es sich auch. Bei einer Schularbeit kann man immer einen guten oder schlechten Tag erwischen, die Mitarbeit sollte aber die tragende Säule der Note sein.“ Ein großes Anliegen bei den zahllosen Anrufern war natürlich die Zentralmatura - und hier wiederum das schlechte Mathematik-Ergebnis. „Zur zentralen Reifeprüfung gibt es demnächst einen Gipfel. In diesem Bereich wird sich sicher etwas tun“, ist die Bildungsdirektorin überzeugt.

„Wie ein Damoklesschwert“


 Auch, dass sich viele mithilfe der Kompensationsprüfung von einem Fünfer noch auf einen Dreier retten können, andere aber nach einem Genügend auf dieser Note „picken“ bleiben, schmeckte vielen Anrufern nicht. „Auch hier sind die Lehrer abgesichert. Viele Schüler haben bei der schriftlichen Matura ein Blackout und zeigen dann mündlich ihre Stärke. Klar ist aber, dass diese Prüfung wie ein Damoklesschwert über den Schülern hängt und eine Steigerung um zwei Noten ohnehin nur selten vorkommt“, betonte Kremser.

Ein großes Thema war der digitale Fortschritt - und hier wird in den Pflichtschulen ab Herbst reagiert. „Als verbindliche Übung wird im Lehrplan die digitale Grundausbildung für 10- bis 14-Jährige verankert. Diese ist in den vier Jahren im Ausmaß von zwei Stunden von einem Informatiker abzuhalten“, so Schulinspektor Zoller.

Alexander Petritsch
Alexander Petritsch

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