41 Euro zahlte man bis jetzt in der Landeshauptstadt jährlich für einen Hund. Für einen zweiten waren schon 57 Euro, für einen dritten 76 Euro abzuliefern. Nun werden die Tarife um 33 Prozent erhöht. Die Tierhalter sind deshalb ziemlich empört. Das ergab eine "Krone"-Umfrage im Dr.-Hans-Lechner-Park.
"Seit Jahren gibt es keine Verbesserungen und keine ordentlichen Wiesen, wo wir unsere Tiere freilassen können. Aber wir sollen wieder mehr zahlen", ärgert sich etwa Gertraud Heß und marschiert wütend mit Terrier "Jacky" weiter.
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"Ich finde das überhaupt nicht gerechtfertigt. Ich würde eine Erhöhung einsehen, wenn dafür auch Gassi-Automaten mit Müllsäcken aufgestellt werden. Aber das Geld fließt ja irgendwohin", beschwert sich auch Student Hannes Krug (Bild). Der junge Mann und seine Freundin haben erst vor knapp einem Jahr eine Schäfermischlingshündin aus dem Tierheim gerettet. Die quirlige "Layla" ist mittlerweile ihr Ein und Alles.
Alles in einen Topf
Die Einnahmen aus der Hundesteuer sind nicht zweckgebunden. "Das Geld fließt in den normalen Abgabentopf. Indirekt wird damit aber dann auch die Reinigung von Gehsteigen und Parkflächen finanziert", beschwichtigt Christian Schmiedbauer vom Stadtsteueramt. Es habe seit 1998 keine Erhöhung mehr gegeben. In Salzburg sei die Steuer sogar noch "billig", denn in Hallein zahlen Hundehalter 70 Euro, in Anif 53 Euro.
Kronen Zeitung









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