Mit Bagger befreit

Arbeiter bis zur Nasenspitze von Sand verschüttet

Österreich
17.11.2009 11:30
Ein Arbeiter einer Schottergrube in Oberösterreich hat am Montag ein Näschen fürs Überleben bewiesen. Der 45-Jährige wurde im Schotterwerk Braunau bis zur Nase von Sand verschüttet. So konnte der Mann atmen, bis er von Kollegen und Feuerwehr nach rund 90 Minuten aus seiner gefährlichen Lage befreit wurde.

Dabei wollte der Arbeiter nur den Feuchtigkeitssensor einer Sandbox überprüfen. Dazu wurde mit einem Bagger die befüllte Sandgrube ausgehoben. Der Mann stellte sich in die Baggerschaufel und wurde in das trichterförmige Loch abgesenkt.

Hier geschah die leichtsinnige Aktion des 45-Jährigen: Um den Sensor besser zu sehen, verließ er die sichere Schaufel. Sein Pech: Im selben Moment brach eine große Menge Sand von Rand ab und begrub den Mann unter sich.

Rasche Reaktion der Helfer
Zwei Kollegen hielten den Verschütteten zumindest bis zur Brust sandfrei, doch der einsetzende Regen verschärfte die Situation weiter. Da mehrere Tonnen auf den hilflosen Braunauer zu stürzen drohten, wurde die Sandgrube mit Holzbalken abgesichert. Mit einem Rettungsgurt gelang es der Feuerwehr schließlich, den Arbeiter aus der Sandgrube zu ziehen.

Der 45-Jährige blieb unverletzt, ist aber um eine Erfahrung reicher und wird wohl nicht mehr leichtfertig von einer Baggerschaufel in ein Sandloch springen.

Symbolbild

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