Viele Erstsemestrige

Grazer Uni rechnet sich einige "Hahn-Millionen" aus

Steiermark
16.11.2009 16:57
An der Uni Graz regiert der Rechenstift: Im Vergleich zum Vorjahr haben sich um stolze 21 Prozent mehr Studenten angemeldet, was das Budget enorm belastet. Um halbwegs über die Runden zu kommen, nimmt man jetzt die 34 "Hahn-Millionen" ins Visier. Denn die Steiermark hat Anspruch auf eine erkleckliche Summe.

34 Millionen Euro aus einem "Not-Topf" hat Noch-Wissenschaftsminister Johannes Hahn den heimischen Universitäten versprochen. Um Platzprobleme zu beseitigen, zusätzliches Personal anzustellen – schließlich hat der Wegfall der Studiengebühren einen Studenten-Ansturm (auch aus Deutschland) ausgelöst.

Plus von 21% bei Neuanfängern
An der größten Hochschule der Steiermark, der Karl-Franzens-Uni, verzeichnete man bei den Neuanfängern heuer ein Plus von immerhin 21 Prozent. Besonders begehrt sind Pharmazie (plus 20%) und Pädagogik (plus 31%), bei einigen Lehramtsstudien hat sich die Zahl der Erstsemestrigen gar verdoppelt.

Kein Wunder, dass man deshalb einen beträchtlichen Teil der Hahn-Millionen in die Steiermark umleiten will. Wie hoch genau die beanspruchte "Aufwandsentschädigung" sein wird, weiß man selbst noch nicht genau – an der Uni haben jetzt einmal die Rechner das Wort.

von Gerhard Felbinger und Gerald Schwaiger, "Steirerkrone"

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