Man mag über die gute Christina ja wegen ihrer modischen Fehlgriffe und ihrem Frisurenwahn schimpfen was man will – ihr zweites Album ist jedenfalls reifer als alles, was Britney Spears in den nächsten 500 Jahren produzieren wird.
Auf "Stripped" lässt es Aguilera so richtigschön krachen. Mitbeiteiligt sind daran unter anderem LindaPerry ("4 Non Blondes"), Dave Navarro (ehemals "Red Hot ChilliPeppers"), Alicia Keys und Rapper Redman. Während BritneySpears in der Zwischenzeit ein Hitalbum nach dem anderen produzierthat, hat sich Christina Aguilera etwas Zeit genommen. Zeit umsich nicht unbedingt neu zu erfinden, aber Zeit, um an sich zuarbeiten und darüber klar zu werden, wo sie hin will. Undmit "Stripped" ist klar: Die Teenie-Pop Zeiten sind vorbei. Wirhaben ja immer schon gewusst, das Christina die wesentlich bessereStimme als Britney hat, auf dem neuen Album kommt das aber auchso richtig schön rüber. Ganz klar: Diese Runde gehteindeutig an Christina. Soll Britney ruhig Abermillionen Plattenverkaufen, als Künstlerin wird sie der extravaganten undleicht exhibitionistisch veranlagten Aguilera trotzdem nie dasWasser reichen können. Da sollte man sich nicht von Fast-Nack-Eskapadenwie im Video zur Vorabsingle "Dirrty" beeinflussen lassen: MehrHinhören, weniger Hinschauen und schon wird die Klasse vonChristina Aguilera offensichtlich.
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