Foto aus Spital

Die Heldin von Fort Hood kann schon wieder lachen

Ausland
11.11.2009 15:55
Sie kann schon wieder lachen: Polizei-Sergeant Kimberly Munley, die Heldin von Fort Hood, hat im Spital Besuch von Verteidigungsminister Robert Gates bekommen - und war offenbar zu Scherzen aufgelegt. Die 34-Jährige hatte den Amokläufer auf der US-Militärbasis mit gezielten Schüssen gestoppt und war dabei selbst von drei Kugeln getroffen worden.

Laut Medienberichten hatte die Polizeibeamtin an ihrem freien Tag über Funk von dem Amoklauf gehört, bei dem 13 Menschen auf einer US-Militärbasis in Texas ums Leben kamen. Ohne zu zögern fuhr sie zum Tatort, wo sie auf Major Nidal Malik Hasan, den Attentäter, traf. Als sie versuchte, ihn zu stellen, feuerte dieser mindestens drei Mal auf Kimberly Munley. Sie erwiderte das Feuer und traf den Täter in die Brust, woraufhin dieser schwer verletzt zusammensackte. 

Nach wie vor fragt sich Amerika, ob der grausame Amoklauf nicht zu verhindern gewesen wäre. Immerhin hatte das FBI Hasan vor einiger Zeit überprüft. Der Major schrieb demnach regelmäßig E-Mails an einen radikalen islamischen Prediger. Die US-Geheimdienste fingen zehn bis 20 dieser Mails an den Geistlichen ab, der den USA vorgeworfen hatte, Krieg gegen Muslime zu führen. Das FBI habe aber entschieden, dass der Inhalt von Hasans Botschaften kein Grund für Ermittlungen sei.

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