Einspruch abgelehnt

Grünes Licht für Prozess gegen den “Heurigen-Killer”

Österreich
10.11.2009 14:25
Nach dem Heurigen-Blutbad von Pachfurth in Niederösterreich steht einem Prozess gegen den 48-jährigen Verdächtigen nichts mehr im Weg. Ein Einspruch des Bulgaren gegen die Anklage wurde vom Oberlandesgericht abgewiesen, bestätigte Staatsanwalt Friedrich Köhl am Dienstag.

Einen offiziellen Prozesstermin gibt es zwar noch nicht, die Verhandlung wird aber voraussichtlich Ende November stattfinden, sagte die Korneuburger Gerichtssprecherin Christa Zemanek. Der Akt werde momentan von der zuständigen Richterin behandelt und die Hauptverhandlung ausgeschrieben.

Die österreichische Justiz steht jedenfalls ein wenig unter Zeitdruck, denn der Bulgare wurde im Juli nur für sechs Monate an Österreich ausgeliefert. 

Ehepaar erschossen, Tochter schwer verletzt
Am späten Abend des Pfingstmontags war das Ehepaar Christoph (50) und Monika T. (49) nach der Sperrstunde in seinem Heurigenlokal erschossen worden. Tochter Tamara (21), die Hilfeschreie gehört und Nachschau gehalten hatte, wurde von einem Projektil aus einer Pistole in den Rücken getroffen und schwer verletzt.

Nach dem als Tatverdächtigen ausgeforschten 48-jährigen Bulgaren wurde danach international gefahndet. Wenige Tage nach dem Verbrechen klickten für ihn in seiner Heimat die Handschellen. 

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